Kirche des hl. Erzengels Michael, Ladná

11 Kostel sv. Michaela archandela Ladna Edit 4

In Ladná stand seit 1849 die Kapelle des hl. Michael, die jedoch mit der Zeit hinsichtlich ihrer Kapazität nicht mehr ausreichte, sodass der Bau einer neuen Kirche notwendig wurde. Im Dezember 1909 kam es zu einer Vereinbarung zwischen den Einwohnern von Ladná und Fürst Johann II von Liechtenstein: Ladná verlängerte dem Fürsten den Pachtvertrag für das Jagdrevier, und der Fürst ließ im Gegenzug eine neue Kirche errichten.

Die Pläne entwarf der fürstliche Architekt Karl Weinbrenner, und im Jahr 1911 wurde der Grundstein gelegt. Sämtliches Baumaterial lieferte die fürstliche Ziegelei in Poštorná, und im Oktober 1914 wurde die Kirche geweiht.

Es handelt sich um einen einschiffigen rechteckigen Bau im neoromanischen Stil mit einer apsidenförmigen Apsis und einem prismatischen Glockenturm. An der Fassade befindet sich eine Nische mit einem Relief der Madonna mit dem Kind, darüber eine Turmuhr.

Die Kirche ist aus gebrannten Ziegeln errichtet – die äußeren architektonischen Details bestehen aus glasierten Formsteinen, im Innenraum wurden ungebrannte (sichtbare) Formsteine verwendet. Wände und Gewölbe des Kirchenschiffs sind mit ornamentalen und symbolischen Malereien geschmückt, die von der lokalen Volkstradition inspiriert sind.


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