Radek Baborák & Yngve Abelvik & Orquestrina Baborak

Abschlusskonzert des Lednice-Valtice Musikfestivals

07 / 10 / 19:00

Wer Orquestrina Baborak
Radek Baborák, künstlerische Leitung, Waldhorn
Yngve Abelvik, Waldhorn
Wo Reithalle von Schloss Lednice (Eisgrub)
Programm

G. P. Telemann Konzert für zwei Waldhörner und Streicher Es-Dur
J. S. Bach Fantasia G-Dur, BWV 572
L. van Beethoven Sextet Es-Dur op. 81b

–Pause–

A. Piazzolla Bordel 1900
A. Piazzolla Cafè 1930
A. Piazzolla Concert d’Aujourd’hui
Lowell Shaw Fripperies für drei Waldhörner und Bassklarinette
Lev Kogan Chassidische Lieder (drei Tänze)

Das Konzert findet unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Königreichs Norwegen in der Tschechischen Republik, H. S. Victor Conrad Rønneberg, statt

Generalpartner des Festivals und Hauptpartner des Konzerts

Dress code: Black tie/ Creative black tie

42 € / 25 €

Der Abschluss des Festivals gehört den Waldhörnern des talentierten norwegischen Interpreten Yngve Abelvik und des tschechischen Musikers Radek Baborák, begleitet vom Ensemble Orquestrina Baborák. Gemeinsam werden sie nicht nur Kompositionen von G. Ph. Telemann, J. S. Bach und L. van Beethoven aufführen, sondern vor allem das Werk des Hauptvertreters des argentinischen Tangos, Astor Piazolla, in neuem Gewand präsentieren.

Baborak

Radek Baborák, Waldhorn

 

Der Hornist und Dirigent Radek Baborák ist eine der herausragendsten Musikerpersönlichkeiten der internationalen Klassikszene. Seit seinem Solodebüt 1989 hat er mit vielen Weltorchestern und Spitzendirigenten zusammengearbeitet. Nach langjähriger Tätigkeit als Solohornist (Berliner Philharmoniker) und bereichert durch eine Reihe von Erfahrungen im Bereich der Kammermusik als künstlerischer Leiter verschiedener Ensembles (Baborák Ensemble, Horn Chorus, Afflatus Quintett), begann er sich 2008 parallel der Tätigkeit als Dirigent zu widmen. Baboráks Mentor und Vorbild sind darin vor allem Maestro Daniel Barenboim und Maestro Seiji Ozawa.
2011 initiierte er die Gründung des Festivalorchesters Česká Sinfonietta, dessen Chefdirigent er ist, und seit 2013 übernimmt er die künstlerische Leitung der Prager Kammersolisten. Seit der Saison 2017 ist er Erster Gastdirigent des Yamagata Symphony Orchestra.
Radek Baborák arbeitet mit den Orchestern Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Malaysian Philharmonic Orchestra, Istanbul State Orchestra, Mozarteum Orchester Salzburg, Tschechisches Rundfunkorchester, Prague Symphony Orchestra FOK und anderen zusammen. Außergewöhnlich ist seine Popularität in Japan, wo er auch eine Reihe von Orchestern dirigierte.
Als Dirigent/Solist trat er bei renommierten Festivals wie Maggio muicale Fiorentino, Mozartwoche Salzurg, Marta Argerich Festival Beppu, Prager Frühling, Dvořák Prag, Smetanova Litomyšl auf und begleitete namhafte Solisten (Yefim Bronfmann, Julian Steckel, Saleem Aboud Ashkar, Marie- Piere Langlamet, Clara Dent, Janne Saksala, Dalibor Karvay, Jan Mráček).

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Ingve Abelvik

Yngve Abelvik, Waldhorn

 

Der norwegische Hornist Yngve Abelvik wurde in Bergen in eine Familie professioneller Musiker geboren und sein Vater war ebenfalls Hornist. Yngve begann im Alter von dreizehn Jahren zu spielen und besuchte später den renommierten Lehrer Frøydis Ree Wekre. Heute ist er Student an der berühmten Barenboim-Said-Akademie in Berlin, wo er bei Radek Baborák und Andrej Zust studiert.

Abelvik tritt regelmäßig mit Orchestern und Ensembles wie der Philharmonie Bergen, der Norwegian Opera, der Tschechischen Sinfonietta und dem Baborak Ensemble auf und ist Mitglied von KonstKnekt, einem Ensemble, das sich aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker und jungen norwegischen Talenten zusammensetzt.

Orquestrina

RADEK BABORAK UND SEINE ORQUESTRINA

 

Seit dem ersten Album des Hornisten Radek Baborák auf dem Label Animal Music sind fünf Jahre vergangen. Es enthielt „Tanzmusik“ bekannter und weniger bekannter Komponisten in Arrangements für Waldhorn und Kammerensemble, selbst den argentinischen Klassiker „Tango Nuevo“ von Astor Piazzola musste man nicht missen. Genau seiner Musik ist die ganze zweite Hälfte des Programms gewidmet, sie trägt den treffenden Titel „Piazzola: Tango nuevo“. Piazzollas Musik enthält keine Hornstimmen Radek Baborák überträgt allerdings den traditionellen Tango-Sound auf die Besetzung Horn, Bassklarinette, Violine und Klavier; er arrangierte Piazzollas Kompositionen in Zusammenarbeit mit Tomáš Ille für ein elfköpfiges Ensemble und erreichte damit sein angestrebtes Ziel – nicht nur eine weitere der „Revival-Bands“ von Piazzollas legendärem Quintett zu sein, sondern die Kompositionen selbst hervorzuheben. Das von Baborák geleitete Orquestrina-Ensemble besteht aus dem Ensemble Baborák-Quintett und weiteren herausragenden Solisten und Spielern führender Kammerensembles: den Geigern Milan Al-Ashhab und Martina Bačová, dem Bratschisten Karel Untermüller und der Cellistin Hana Baboráková, dem Bassklarinettisten Petr Valášek, dem Pianisten Václav Krahulík und dem Kontrabassisten David Pavelka, den Schlagzeugern Jiří Stivín Jr., Ladislav Bilan und anderen.
Das Repertoire des Ensembles basiert auf Filmmusik, Tanzmusik, Eigenarrangements seiner Mitglieder und Komponisten wie Ondřej Brousek, Tomáš Ille, František Šterbák, Miloš Bok, Petr Weisar, Jan Kučera, Lubica Čekovská. Es arbeitet mit Tänzern und Schauspielern im Projekt „Tango ó tango“ zusammen und trat bei den Festivals Smetanova Litomyšl, Dvořák Prag, Struny podzimu, Colours of Ostrava auf. Sie präsentierten sich Zuhörern in vielen europäischen Ländern und Japan.

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