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PROLOG LVHF 2026

JUBILATE DEO

19 / 09 / 19.00

Wer Collegium Marianum
Jana Semerádová Traversflöte, künstlerische Leitung

Pavla Radostová Sopran (Solo Zelenka & Mondonville)
Helena Hozová Sopran (Solo Mondonville)
Anna Moriová Mezzosopran (Solo Mondonville)
Lucie Karafiátová Alt
Vojtěch Semerád Tenor (Solo in Zelenka, Solo in Mondonville – Haute-Contre)
Ondřej Holub Tenor (Solo in Mondonville – Taille)
Tomáš Šelc Bass (Solo Mondonville – Basse-Taille)
Martin Vacula Bass (Solo Mondonville)
Wo Gartenpalais Liechtenstein, Wien
Programm

Jan Dismas Zelenka (1679–1745) Magnificat in C, ZWV 107

Jean-Marie Leclair (1697–1764) Konzert für Flöte, Streicher und Basso continuo C-Dur, op. 7, Nr. 3

Jan Dismas Zelenka Lauda Jerusalem, ZWV 104

—Pause—

Michel-Richard Delalande (1657–1726) La grande pièce royale, „Deuxième Fantaisie ou Caprice que le Roi demandait souvent“, S. 161

Jean-Joseph de Mondonville (1711–1772) Coeli enarrant gloriam Dei

Dress code: Creative Black Tie

159 / 70 / 41 / 37 €

LVHF Gartenpalais Liechtenstein
Das Konzert Jubilate Deo, das als Prolog zum Lednice-Valtice Musikfestival im Gartenpalais Liechtenstein in Wien erklingt, präsentiert in der Interpretation des Collegium Marianum geistliche und weltliche Schätze des französischen und tschechischen Barocks. Die festlichen Werke von Zelenka werden neben der dramatischen Motette von Mondonville zu hören sein, und Delalande und Leclair erinnern an den instrumentalen Glanz des französischen Hofes.

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Collegium Marianum

Seit seiner Gründung im Jahr 1997 widmet sich das Prager Ensemble Collegium Marianumder Aufführung von Musik des 17. und 18. Jahrhunderts mit Schwerpunkt auf in Tschechien und in Mitteleuropa tätigen Komponisten. Als eines der wenigen professionellen Ensembles dieser Art in der Tschechischen Republik hat es nicht nur Konzertwerke im Repertoire, sondern es widmet sich auch regelmäßig szenischen Projekten. Das Ensemble wird künstlerisch von der Flötistin Jana Semerádová geleitet, deren Forschungsarbeit sowie ihr Studium der barocken Gestik, Deklamation und des Barocktanzes es ermöglicht haben, das künstlerische Profil des Ensembles von einer rein musikalischen Ausrichtung hin zu einer Verbindung mit barockem Tanz und Theater zu entfalten. Interessant sind auch Projekte mit dem Puppentheaterensemble Buchty a loutky (Puppenoper Calisto oder Inszenierung von Händels pastoraler Oper Acis und Galatea). Das Collegium arbeitet regelmäßig eng mit bedeutenden europäischen Dirigenten, Solisten, Regisseuren und Choreografen zusammen, genießt die Anerkennung der ausländischen und tschechischen Fachkritik, nimmt regelmäßig für den Rundfunk auf und tritt bei internationalen Festivals sowie auf renommierten Bühnen auf. Im Jahr 2008 begann das Ensemble eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Musikverlag Supraphon, der im Rahmen der Reihe „Musik der Prager des 18. Jahrhunderts“ bereits acht seiner Aufnahmen veröffentlicht hat. Im Jahr 2010 wurde das Collegium Marianum für seine Verdienste um die Qualität und Verbreitung tschechischer Musik von der tschechischen Sektion des Internationalen Musikrats der UNESCO ausgezeichnet. Seit 2001 veranstaltet das Collegium Marianum die Konzertreihe Barockabende und ist Residenzensemble des internationalen Musikfestivals „Sommerfest der Alten Musik“.

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Jana Semerádová

Die Flötistin, Dirigentin und Musikwissenschaftlerin Jana Semerádová ist eine der herausragendsten Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene für Alte Musik. Sie absolvierte das Prager Konservatorium, die Philosophische Fakultät der Karlsuniversität in Prag (Theorie und Aufführungspraxis alter Musik) und das Koninklijk Conservatorium in Den Haag. Ebenso ist sie Preisträgerin internationaler Wettbewerbe in Magdeburg und München.
Jana Semerádová leitet das Ensemble Collegium Marianum und organisiert die Konzertreihe Barockabende sowie das internationale Musikfestival „Sommerfest der Alten Musik“. Sie widmet sich intensiv der Forschung in tschechischen und ausländischen Archiven und dem Studium der barocken Gestik, Deklamation und Tanzkunst. Ihre ungewöhnlichen Dramaturgien basieren nicht selten auf der Verbindung von Musik und Theaterkunst. Beim Verlag Supraphon hat sie ihre beiden Solo-CDs „Solo for the King“ und „Chaconne for the Princess“ aufgenommen, tritt auf bedeutenden europäischen Bühnen und Festivals auf, konzertiert regelmäßig mit internationalen Ensembles und arbeitete als Solistin beispielsweise mit Magdalena Kožená, Sergio Azzolini, Alfredo Bernardini und Enrico Onofrio zusammen.
Im Jahr 2015 erhielt sie eine Dozentur für Flöte an der Akademie der musischen Künste in Prag und seit 2024 unterrichtet sie an der Krzysztof-Penderecki-Musikakademie in Krakau. Im Jahr 2019 durfte sie sich über den Preis der Gesellschaft für Wissenschaft und Kunst freuen.Ein Jahr später wurde sie zusammen mit Erich Traxler für den Anděl-Preis für die CD „Chaconne for the Princess“ nominiert. Im Dezember 2024 folgte eine weitere bedeutende internationale Würdigung: Die Ernennung zum Ritter des renommierten französischen Ordens für Kunst und Literatur (Ordre des Arts et des Lettres).

Weitere Konzerte