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PARISIENNE NOSTALGIE

07 / 10 / 19.00

Wer Kalliopé Trio Prague

Markéta Vokáčová Violine
Jan Zemen Violoncello
Miroslav Sekera Klavier

Martin Šulc Akkordeon
Wo Schloss Kirchstetten
Programm

Bohuslav Martinů (1890–1959) Bergerettes, H. 275

Gabriel Fauré (1845–1924) Klaviertrio d-Moll, op. 120, N 194

—Pause—

Claude Debussy (1862–1918) Klaviertrio G-Dur, L. 5

Jiří Kabát (1984) Parisienne Nostalgie für Akkordeon und Klaviertrio – Uraufführung

Dress code: Semi-Formal

25,50 / 23,40 / 21,60 €

7 Zamek Kirchstetten

Das Prager Kalliopé Trio begibt sich zum Schloss Kirchstetten im benachbarten Österreich, um dort nicht nur Werke der französischen Komponisten G. Fauré und C. Debussy, sondern auch der tschechischen Komponisten B. Martinů und Jiří Kabát aufzuführen. Von Letzterem wird sogar die Weltpremiere des Stücks Parisienne Nostalgie für Akkordeon und Klaviertrio zu hören sein.

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Kalliopé Trio Prague

Das Kalliopé Trio Prague wurde 2011 von Markéta Vokáčová und Jan Zemen an der Akademie der musischen Künste in Prag gegründet. Später kam der führende tschechische Pianist Miroslav Sekera hinzu. Alle Mitglieder sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und verfügen über umfangreiche Erfahrungen als Solisten und Kammermusiker.
Seit seiner Gründung arbeitet das Ensemble mit dem Guarneri Trio Prague (I. Klánský, Č. Pavlík, M. Jerie) zusammen, unter dessen Leitung es mehrmals an Meisterkursen in Bad Saulgau in Deutschland teilgenommen hat.
Im Jahr 2014 debütierte das Trio beim Internationalen Musikfestival Prager Frühling und erzielte zwei bedeutende Wettbewerbserfolge – den 2. Preis beim Internationalen Antonín-Dvořák-Wettbewerb und den 1. Preis beim Wettbewerb der Bohuslav-Martinů-Stiftung.
Zu den weiteren Erfolgen zählen der 3. Preis und die Auszeichnung für die beste Aufführung eines Werks von W. A. Mozart beim Internationalen J.-Brahms-Wettbewerb 2015 im polnischen Danzig und 2016 der Titel eines Preisträgers beim J.-Brahms-Wettbewerb im österreichischen Pörtschach.
In den letzten beiden Spielzeiten widmete sich das Trio neben Kammerkonzerten auch der Zusammenarbeit mit Orchestern, insbesondere mit dem Karlsbader Symphonieorchester unter der Leitung von J. Kučera und dem Westböhmischen Symphonieorchester Mariánské Lázně unter der Leitung von J. Mikoláš, mit denen es das Tripelkonzert C-Dur op. 56 von L. van Beethoven aufführte.
Im Jahr 2017 schlossen sie ihr Studium der Kammermusik in der Klasse von I. Klánský und L. Čepický an der Prager Akademie der musischen Künste gegründet mit einem Abschlusskonzert im Rahmen des Festivals „Tage von Bohuslav Martinů“ ab. Zusammen mit dem AKS-Orchester unter der Leitung von L. Svárovský führten sie dort die Weltpremiere des Tripelkonzerts für Violine, Violoncello, Klavier und Sinfonieorchester „Boj o radost“ (Kampf um die Freude) op. 50 von Ondřej Kukal auf, der das Stück eigens für das Kalliopé Trio Prague komponiert hatte.

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Martin Šulc

Der Akkordeonist Martin Šulc ist Absolvent des Prager Konservatoriums unter der Leitung von Mgr. Ladislav Horák. Bereits an der Musikschule in Třeboň, wo er bei Lenka Slaninová Unterricht nahm, gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Akkordeonwettbewerben. Seine Erfolge gipfelten dann an der Prager Konservatorium, wo er Preisträger von Wettbewerben wie dem in Alcobaca in Portugal und einem Videowettbewerb in Neuseeland wurde und auch in den Finalrunden der Wettbewerbe in Shenzhen in China und Castelfidardo in Italien glänzte. Er wurde auch mehrfacher Gewinner der Kategorie „Meister“ beim Nationalen Akkordeonwettbewerb in Dobřany. Er nahm an der Fernseh-Wettbewerbsshow Virtuosos V4+ teil, deren Schirmherrschaft Placido Domingo übernimmt, und wurde Gewinner für die Tschechische Republik. Im Jahr 2023 nahm er auch an einem weltweiten Wettbewerb teil, der von der Vereinigung Societa Umanitaria in Mailand organisiert wurde, wo er es unter die 23 besten Studenten der weltweiten Konservatorien und Universitäten in die Finalrunden schaffte. Diese Erfolge brachten Martin Konzerte bei renommierten internationalen Festivals ein, darunter das Internationale Festival in Český Krumlov, der Tschechische Verein der Tschechischen Philharmonie für Kammermusik (Suk-Saal der Rudolfinum), Kultur im Herzen von Prag, Musikfest in Prag, Junges Prag und andere. Er hatte auch die Möglichkeit, mit den besten Interpreten in Tschechien zu spielen. Er schloss sein Studium am Konservatorium mit einem Akkordeonkonzert von Petr Fiala ab, begleitet vom Symphonieorchester Karlsbad.
Seit Oktober 2024 studiert er an der Hochschule für Musik in Trossingen unter der Leitung von Prof. Hans Maier.

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Jiří Kabát

Der Komponist, Dirigent und Bratschist Jiří Kabát besuchte Prager Konservatorium und Royal Conservatoire of Scotland. Als Solist, Dirigent oder Arrangeur und Komponist arbeitete er mit den meisten tschechischen Orchestern zusammen. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe und erhielt weitere Auszeichnungen und Stipendien, darunter den Classic Prague Award, den Governor’s Prize, das Tillett Trust Bursary und andere. Acht Spielzeiten lang war er Bratschist des Vlach Quartetts Prag, zwei Jahre lang hatte er dieselbe Position beim Pavel Haas Quartett inne.
Jiří Kabát war als Pädagoge am Konservatorium Pardubice tätig und wurde zum Schuljahr 2020/21 zum Direktor der Musikschule Pardubice – Polabiny ernannt. Er ist ständiges Mitglied des Ensembles Barocco sempre giovane.
Außerdem ist er Absolvent des Fachbereichs Komposition und Dirigieren in der Klasse von Jiří Gemrot bzw. Miriam Němcová und Miroslav Košler. Im Jahr 2011 gewann er den ersten Preis beim zweiten Internationalen Antonín-Dvořák-Kompositionswettbewerb. Er ist Träger des OSA-Preises 2013 für den erfolgreichsten Komponisten klassischer Musik. Seine Werke wurden u. a. beim Festival International Echternach, im Kammermusikzyklus des Sinfonisches Orchester der Hauptstadt Prag (FOK) und der Tschechischen Philharmonie, beim Festival du Lubéron und vielen anderen Veranstaltungen aufgeführt.

Weitere Konzerte