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HARMONIA CAELI

09 / 10 / 19.00

Wer Gaétan Jarry (FR) künstlerische Leitung, Orgel und Cembalo
Catherine Trottmann (FR) Sopran
Ana Vieira Leite (FR) Sopran

Mitglieder der Académie de l’Opéra Royal de Versailles (FR)
Marie Zaccarini Sopran
Camille Brault Mezzosopran
Baptiste Bonfante Tenor
Thierry Cartier Bariton
Wo Schlosskirche des Hl. Jakob des Älteren, Lednice (Eisgrub)
Programm

François Couperin (1668–1733) Leçons de Ténèbres

Gregorio Allegri (1582–1652) Miserere

Dress code: Semi-Formal

54 / 29 / 21 €

5. Kostel sv. Jakuba St. Lednice Cropped

Die Schlosskirche des Hl. Jakob des Älteren, Lednice (Eisgrub) empfängt den Chor der Königlichen Oper des Schlosses von Versailles und seinen Dirigenten Gaétan Jarry zu einem Konzert voller Barockmusik und spiritueller Meditation. Zu hören sind die Leçons de Ténèbres von François Couperin und das berühmte Miserere von Gregorio Allegri.

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Gaétan Jarry

Der französische Dirigent und Organist Gaétan Jarry ist Gründer des Barockchors und -orchesters Marguerite Louise. Er ist Absolvent des Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris wurde bereits während seiner Ausbildung an den Konservatorien in Versailles und Saint-Maur-des-Fossés mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Gaétan Jarry gehört auch zu den wichtigsten Gastdirigenten des Orchesters der Königlichen Oper des Schlosses in Versailles. Dort leitete er zahlreiche bedeutende Produktionen, darunter Le nozze di Figaro, Don Giovanni und Die Entführung aus dem Serail. Seine Diskografie umfasst etwa fünfzehn von der internationalen Kritik ausgezeichnete Aufnahmen und widmet sich größtenteils der französischen Barockmusik, in die er die Ästhetik des Ensembles Marguerite Louise einfließen lässt – sei es im Repertoire für große Chöre und Orchester, in Opern oder in den grandiosen königlichen Motetten von Komponisten wie Jean-Baptiste Lully, Marc-Antoine Charpentier, Michel-Richard de Lalande, Jean-Philippe Rameau oder Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville.
Als Solist veröffentlichte er das Album „Noëls baroques à Versailles“, das auf der großen Orgel der Königlichen Kapelle in Versailles in Zusammenarbeit mit Pages du Centre de musique baroque de Versailles aufgenommen wurde. Auf diese Aufnahme folgten weitere Projekte, die sich dem französischen Barock-Orgelrepertoire, den Orgelkonzerten von Georg Friedrich Händel und der Oper David et Jonathas von Marc-Antoine Charpentier widmeten.

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Catherine Trottmann

Nach ihrem Studium am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris wurde die Sopranistin Catherine Trottmann Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo sie auch ihr Bühnendebüt gab. Die junge Sopranistin machte durch ihr facettenreiches Timbre sowie ihre ausgeprägten schauspielerischen Fähigkeiten auf sich aufmerksam und eroberte schon bald die bedeutendsten Bühnen weltweit. In den letzten Jahren trat sie unter anderem in der Carnegie Hall in New York, der Cincinnati Music Hall, der Berliner Philharmonie, beim Edinburgh Festival, beim Festival in Aix-en-Provence, an der Pariser Oper und am Teatro alla Scala in Mailand auf.
2017 wurde sie in der Kategorie „Opernntdeckung des Jahres“ für die Victoires de la Musique nominiert und gleichzeitig zur HSBC-Preisträgerin beim Festival in Aix-en-Provence gekürt. Im selben Jahr gewann sie den ersten Preis beim Manhattan International Music Competition.
Aufgrund ihrer Flexibilität und technischen Brillanz wird sie regelmäßig zur Interpretation des Rossini-Repertoires eingeladen und ist auch eine begeisterte Interpretin von Mozarts Werken. Einen zentralen Stellenwert ihrem künstlerischen Wirken nimmt die französische Musik ein (La Damoiselle élue von C. Debussy, Les Nuits d’été von H. Berlioz, Le Roi David von A. Honegger usw.). Ihr Repertoire umfasst jedoch ebenso lyrische Partien wie die Leïla in Bizets Les pêcheurs de perles, die Rolle der Rose in Michaël Levinas‘ Oper Le petit prince oder Auftritte in Monteverdis L’incoronazione di Poppea.
Ihr Konzertrepertoire umfasst bedeutende Werke wie Mahlers Vierte Symphonie, Beethovens C-Dur-Messe und Mendelssohns Ein Sommernachtstraum; zudem trat sie in der französischen Erstaufführung von Leonid Desjatnikovs Lost Illusions auf.

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Ana Vieira Leite

Die Sopranistin Ana Vieira Leite schloss 2020 ihr Studium an der Haute École de Musique de Genève mit einem Master-Abschluss im Fach Konzertgesang ab und erhielt den Preis der Stadt Genf für außergewöhnliche künstlerische Leistungen. Sie ist Preisträgerin des Concours international de chant baroque de Froville (2020), des Concurso de Canto Lírico da Fundação Rotária Portuguesa (2021) und Preisträgerin im 10. Jahrgang (2021) des Projekts Le Jardin des Voix. Sie etablierte sich nach und nach als eine der führenden jungen Sängerinnen im Bereich der Barockmusik, arbeitet mit renommierten Ensembles zusammen und hat an einer Reihe von CDs mitgewirkt. Ihr erstes Soloalbum „Amorosi Accenti“ erhielt außerordentlich positive Kritiken in der internationalen Presse. Sie ist außerdem Mitbegründerin und Mitglied des Ensembles La Néréide.
Bereits als junge Künstlerin debütierte sie an der Pariser Oper, am Teatro Real in Madrid, an der Opéra Comique, an der Königlichen Oper in Versailles, an der Pariser Philharmonie und auf vielen anderen Bühnen weltweit. Kürzlich trat sie gemeinsam mit Paul Agnew bei einem Konzert in der Cité de la Musique in Paris auf, das den Opern- und Konzertarien von Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet war.
Ana arbeitete auch mit Christophe Rousset, dem Monteverdi Choir und den English Baroque Soloists bei Aufführungen von Händels Messias an der La Scala, in St. Martin-in-the-Fields in London, in der Accademia di Santa Cecilia und in der Kirche Saint-Roch in Paris zusammen. Außerdem debütierte sie an der Opéra Bastille in Paris in der Rolle der Iole in einer Neueinstudierung der Oper Ercole Amante von Antonio Bemba unter der Leitung von Leonardo García Alarcón und in der Regie von Netia Jones.

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Mitglieder der Académie de l’Opéra Royal de Versailles

Im Jahr 2022 schloss sich dem bereits etablierten Orchester der Königlichen Oper von Versailles auch ein Chor an, um gemeinsam die einzigartige musikalische Identität der Königlichen Oper von Versailles zu schaffen. Vor Kurzem trat der Chor in Versailles und in Wien in der Oper Alceste von J.-B. Lully unter der Leitung von Stéphane Fuget sowie in Monteverdis Orfeo unter der Leitung von Jordi Savall auf.
Der Chor wirkte auch an eigenen Bühnenproduktionen gemeinsam mit dem Orchester der Königlichen Oper mit, darunter Romeo und Julia von N. Zingarelli, Carmen von G. Bizet, La fille du régiment von G. Donizetti, aber auch an konzertante Aufführung des Werkes Leçons de Ténèbres von F. Couperin.
In der aktuellen Saison tritt der Chor gemeinsam mit dem Orchester der Königlichen Oper in Inszenierungen von Rossinis Aschenputtel, Purcells Dido und Aeneas, Offenbachs Pariser Leben, Gounods Faust oder Mozarts Die Entführung aus dem Serail auf.
Der Chor der Königlichen Oper des Schlosses von Versailles tritt regelmäßig auch bei Konzertprojekten auf, darunter Messias von G. F. Händel, Requiem von W. A. Mozart oder das Projekt Christina von Schweden, sowie in der Oper Atys von J.-B. Lully in der Choreografie von Angelin Preljocaj unter der musikalischen Leitung von Leonardo García-Alarcón.
Der Chor der Königlichen Oper hat bereits eine Reihe von Aufnahmen veröffentlicht, darunter „Gloire Immortelle“, „The Crown“, „Dis-moi Vénus…“, „Alceste“ von J.-B. Lully unter der Leitung von Stéphane Fuget, „Arias pour Velluti – le dernier castrat“ mit Franco Fagioli, „Die Entführung aus dem Serail“ von Mozart und viele andere, darunter auch Aufnahmen der Sendung Le Grand Échiquier.

Weitere Konzerte