{"id":13477,"date":"2021-08-30T21:20:33","date_gmt":"2021-08-30T19:20:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lvhf.cz\/?page_id=13477"},"modified":"2023-07-14T10:26:45","modified_gmt":"2023-07-14T08:26:45","slug":"program-koncertu-farnace-novodoba-premiera-opery","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/program-koncertu-farnace-novodoba-premiera-opery\/","title":{"rendered":"Program | Il Farnace"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2>Programm<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\n<strong>Il Farnace<\/strong><br>\nMusik: <strong>Antonio Vivaldi<\/strong> (1678\u20131741)<br>\nLibretto: <strong>Antonio Maria Lucchini<\/strong> (1690\u20131730)<br>\n(Libretto Fassung aus Pavia von 1731)<br>\nDie Oper wird in Originalsprache mit tschechischen Untertiteln aufgef\u00fchrt.<br>\nAuff\u00fchrung mit einer Pause.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Musica Florea<\/strong><br>\n<strong>Marek \u0160tryncl<\/strong>, Dirigent &#038; musikalische Einstudierung<br>\n<strong>Andrea Miltnerov\u00e1<\/strong>, Regie &#038; Choreographie<br>\n<br>\nFarnace (Tenor):<strong> Zolt\u00e1n Megyesi<\/strong><br>\nTamiri (Mezzosopran): <strong>Marta Infante<\/strong><br>\nBerenice (Sopran):<strong> Michaela \u0160r\u016fmov\u00e1<\/strong><br>\nSelinda (Mezzosopran): <strong>Sylva \u010cmugrov\u00e1<\/strong><br>\nGilade (Sopran): <strong>Zuzana Kop\u0159ivov\u00e1<\/strong><br>\nPompeo (Mezzosopran): <strong>Kamila Mazalov\u00e1<\/strong><br>\nAquilio (Tenor): <strong>Martin Javorsk\u00fd<\/strong><br>\nT\u00e4nzer: <strong>Lenka Breeding<\/strong>, <strong>Romana Konr\u00e1dov\u00e1<\/strong>, <strong>Kl\u00e1ra Suldovsk\u00e1<\/strong><br>\nSohn Farnaces und Tamiris: <strong>Victoria Nov\u00e1k Infante<\/strong><br>\n<br>\n<strong>Christopher Vinz<\/strong>, Kost\u00fcme<br>\n<strong>Vojt\u011bch Koutek<\/strong>, <strong>Eli\u0161ka \u0160ebestov\u00e1<\/strong> &#038; <strong>Jana Doubnerov\u00e1<\/strong>, Kost\u00fcmproduktion<br>\n<strong>Tom\u00e1\u0161 Osovsk\u00fd<\/strong>, Garderobe und Maske<br>\n<strong>Eva Nykl\u00ed\u010dkov\u00e1<\/strong>, Maske<br>\n<strong>V\u00e1clav Krajc<\/strong> &#038; <strong>Ji\u0159\u00ed Bl\u00e1ha<\/strong>, Szenographie<br>\n<strong>Katar\u00edna Mor\u00e1vek \u010euricov\u00e1<\/strong>, Lichtdesign<br>\n<strong>Eduardo Garc\u00eda Salas<\/strong>, Regieassistent &#038; Inspizienz<br>\n<strong>Eduardo Garc\u00eda Salas<\/strong> &#038; <strong>Marek \u0160tryncl<\/strong>, Vorbereitung des musikalischen Materials<br>\n<strong>\u0160t\u011bp\u00e1nka Garc\u00eda<\/strong>, Untertitel<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Geschichte der Oper<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\nDie Oper <em>Farnace RV 711<\/em> von Antonio Vivaldi nach dem Libretto von Antonio Maria Lucchini war zweifellos eine der beliebtesten Opern des Komponisten. Davon zeugt nicht nur die hohe Zahl an Auff\u00fchrungen in verschiedenen Teilen Italiens und anderen L\u00e4ndern Europas, sondern auch die Tatsache, dass Vivaldi diese Oper in sechs verschiedenen Fassungen umgearbeitet hat. Die Urauff\u00fchrung fand w\u00e4hrend des Karnevals am 10. Februar 1727 im Teatro di Sant\u2019Angelo in Venedig statt. In den folgenden Jahren wurde Farnace mehrmals wieder inszeniert. Neben ihrer R\u00fcckkehr an das Teatro Sant\u2018Angelo im Herbst 1727 wurde sie auch in Prag am Franz Anton Sporck Theater (1730), in Pavia (1731), Mantua (1732) und Treviso (1737) gespielt, und 1739 plante Vivaldi au\u00dferdem eine Auff\u00fchrung in Ferrara. Die urspr\u00fcngliche venezianische Fassung ist verloren gegangen, aber zwei Partituren sind erhalten geblieben \u2013 die Ferrara-Fassung von 1738 und die Pavia-Fassung von 1731 zu einem Libretto, auf dem sich eine Widmung f\u00fcr Joseph Johann Adam von Liechtenstein (1690\u20131732), einem der tschechischen M\u00e4zene Antonio Vivaldis, befindet. Als einzige aller Fassungen enth\u00e4lt sie die heute vielfach konzertant aufgef\u00fchrte Arie Gelido in ogni vena, in der der Autor das Hauptthema des ersten Satzes des <em>Violinkonzerts f-Moll RV 297 \u201eWinter\u201c<\/em> aus dem Zyklus <em>Die Vier Jahreszeiten<\/em> verwendet hat. Darin steht der K\u00f6nig von Pontus Farnace \u00fcber dem Grab, in dem seiner Meinung nach sein einziger Sohn liegt, und teilt seine Qual \u00fcber dem gl\u00e4sernen Timbre der Streicher mit. Das Festival pr\u00e4sentiert dieses komplexe, aber sch\u00f6ne Werk zweihundertneunzig Jahre nach seiner Urauff\u00fchrung in Pavia.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Inhalt<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\n<strong>1. Akt<\/strong><br>\nFarnace, der nach seinem Vater Mithridates als K\u00f6nig von Pontos den Thron bestieg, wurde von der r\u00f6mischen Armee unter Pompeo besiegt. \u00dcberzeugt, dass seine Niederlage unumkehrbar sei, befiehlt er seiner Frau Tamiri, ihren Sohn zu opfern und Selbstmord zu begehen, um eine dem\u00fctigende Gefangenschaft zu vermeiden. Tamiris Mutter Berenice, K\u00f6nigin von Kappadokien, ist voller Hass auf Farnace und vereint ihre Kr\u00e4fte mit Pompeo, um Farnaces Niederlage zu vollenden. Selinda, Farnaces Schwester, hofft noch immer, dass ihr Bruder wieder auf dem Thron zur\u00fcckkehrt. Mit ihrem Charme verzaubert sie den r\u00f6mischen Pr\u00e4fekten Aquilio und Kapit\u00e4n Gilade, der im Dienste von Berenice steht, in der Hoffnung, dass die Rivalit\u00e4t beider M\u00e4nner um ihre Gunst ihre Absichten durchsetzen hilft. Tamiri beschlie\u00dft, ihrem Mann zu gehorchen und zu sterben, versucht aber, zumindest das Leben des Sohnes zu retten, den sie im Mausoleum mit den Gr\u00e4bern der K\u00f6nige von Pontus versteckt. Gerade will sie mit dem Dolch zustechen, als Berenice herein kommt und sie am Selbstmord hindert. Nach einem heftigen Streit zwischen Mutter und Tochter l\u00e4sst Berenice Tamiri unter Pompeos Aufsicht einsperren. Tamiri vertraut Pompeo k\u00fchn an, dass das Kind lebt und dass Rom ihn als Thronfolger f\u00fcrchten k\u00f6nnte. Gilade und Aquilio sehnen sich nach Selinda, sie aber weist beide noch immer zur\u00fcck. Ihre Strategie beginnt jedoch endlich Fr\u00fcchte zu tragen, als Gilade zum ersten Mal gegen Berenice aufbegehrt. Zu seiner \u00dcberraschung trifft Farnace Tamiri und wirft ihr vor, seinem Befehl, sich und ihren Sohn umzubringen, nicht gehorcht zu haben. Tamiri bel\u00fcgt ihn, dass ihr Sohn tot ist, und Farnace gibt seiner Angst nach. Berenice tritt auf. Farnace versteckt sich und h\u00f6rt, wie sie befiehlt, das Mausoleum zu zerst\u00f6ren. Er ist verbl\u00fcfft, als Tamiri das Kind aus dem Grab holt und ihre Mutter um Gnade anfleht. Berenice weist ihre Bitten zur\u00fcck und verst\u00f6\u00dft ihre Tochter und ihren Enkel. Farnace tritt aus seinem Versteck und beschuldigt seine Frau des Verrats. Daraufhin weist er sie als seine Frau zur\u00fcck.<br>\n<br>\n<strong>2. Akt<\/strong><br>\nSelinda setzt ihre Intrigen noch immer unerm\u00fcdlich fort. Sie schl\u00e4gt Farnace vor, die Hilfe ihrer beiden Freier anzunehmen, dieser lehnt das Angebot jedoch stolz ab. Gilade und Aquilio bitten Berenice in ihrem Bem\u00fchen Selinda zu gefallen, zumindest das Kind zu verschonen. Pompeo l\u00e4sst den Jungen unter der Obhut Aquilios, bis der Senat \u00fcber sein Schicksal entscheidet. Berenice fordert unerbittlich den Tod ihres Enkels. Selinda verspricht Aquilio ihre Liebe, wenn er f\u00fcr sie eine gef\u00e4hrliche Aktion unternimmt. Berenices Truppen und r\u00f6mische Legionen versammeln sich in der Ebene von Herakleia. Berenice fordert Pompeo auf, zumindest Farnaces Sohn zu t\u00f6ten. Farnace wendet sich erneut vorwurfsvoll an seine Frau, bewegt von ihrer Z\u00e4rtlichkeit und W\u00fcrde, l\u00e4sst er sich am Ende davon \u00fcberzeugen, dass sich sein Schicksal bald zum Besseren wenden wird. W\u00e4hrenddessen \u00fcberzeugt Selinda Gilade, Berenice zu t\u00f6ten, und erh\u00e4lt auch das Versprechen Aquilios, Pompeo zu t\u00f6ten. Farnace, verkleidet als einer von Berenices Soldaten, n\u00e4hert sich gemeinsam mit Aquilio Pompeo, um ihn zu t\u00f6ten. Berenice erscheint jedoch, erkennt ihren Schwiegersohn und fordert seinen Tod. Pompeo l\u00e4sst ihm fesseln. Gilade und Selinda brechen dennoch bei den bewaffneten M\u00e4nnern ein und befreien Farnace. Gerade als sie Berenice und Pompeo t\u00f6ten wollen, bittet Farnace um Gnade f\u00fcr Pompeo, aber w\u00fcnscht sich den Tod Berenices. Tamiri und Pompeo greifen ein und retten sie. Pompeo fordert Vers\u00f6hnung. Farnace \u00fcberl\u00e4sst Berenice das Schwert und gibt ihr so die M\u00f6glichkeit, ihm zu t\u00f6ten. Berenice erweicht ihr Herz und schlie\u00dft Frieden mit ihrem Schwiegersohn. Zur allgemeinen Freude wird der K\u00f6nig von Pontus seinen erneut Thron besteigen.<br>\n<br>\nDie Geschichte von Farnace bezieht sich auf die historisch Figur des Farnakes II. (Pharnaces II.).<br>\nHistorische Ereignisse werden sehr frei interpretiert. Text: <strong>\u0160t\u011bp\u00e1nka Garc\u00eda<\/strong><br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Andrea Miltnerov\u00e1<\/h2>\n<p>Regie &#038; Choreographie<br>\n&nbsp;<br>\nDie britische T\u00e4nzerin, Choreographin und Regisseurin mit tschechischen Wurzeln, Andrea Miltnerov\u00e1, wurde in London geboren. In Prag lie\u00df sie sich dank einer Zusammenarbeit mit dem Nationaltheater dauerhaft nieder. Als Choreographin und Performerin brachte sie eine Reihe international erfolgreicher Vorstellungen heraus: <em>Tanec magnetick\u00e9 baler\u00ednky<\/em> (Der Tanz der magnetischen Balerina) kam in die Auswahl des internationalen Zentrums Aerowaves und wurde praktisch in ganz Europa aufgef\u00fchrt, die One-man show <em>Fractured<\/em> (aufgef\u00fchrt in Polen, Deutschland und den Niederlanden) oder <em>Tranzmutace<\/em> in der Regie von Jan Kom\u00e1rek, die das renommierte Move-Award Quality Label erlangte. In Zusammenarbeit mit der Galerie hl. M\u011bsta Prahy (Galerie der Hauptstadt Prag) entstand das Projekt <em>Light Underground<\/em> in den romanischen und gotischen Kellerr\u00e4umlichkeiten des D\u016fm U Kamenn\u00e9ho zvonu (Haus zur steinernen Glocke). Eine ihrer letzten Arbeiten ist die eigene Musiktanz Vorstellung der <em>Celestial Odyssey<\/em> in Zusammenarbeit mit der Cembalistin Monika Knoblochov\u00e1 und dem Lichtdesigner Jan Kom\u00e1rek, die sie unter anderem auf dem internationalen Festival Tanec Praha auff\u00fchrte. Zur Rekonstruktion barocker Opern und zu eigenen Projekten, ausgehend von historischer Forschung und Bewegungsanalyse, brachten Andrea Miltnerov\u00e1 das Interesse an barocker \u00c4sthetik und die enge Zusammenarbeit mit der franz\u00f6sischen Choreographin Fran\u00e7oise Denieau, in deren Inszenierungen sie als T\u00e4nzerin in Frankreich (Op\u00e9ra Comique in Paris, K\u00f6nigliche Oper in Versailles), Luxemburg, der Schweiz, dem Vereinigten K\u00f6nigreich (Barbican Center), in Russland (Bolschoi Theater), S\u00fcdkorea und den USA mitwirkte. Zu ihren eigenen Arbeiten geh\u00f6ren die Choreographie zum Film <em>Orfeo ed Euridice<\/em> mit dem Kontratenor Bejun Mehta und dem Ensemble Collegium 1704, sowie die Choreographie der international ausgezeichnete Produktion der Oper <em>Arsilda<\/em> von Antonio Vivaldi in Regie von David Radok, ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Collegium 1704 (Divadeln\u00ed cena DOSKY). Als Regisseurin beteiligte sie sich an der Inszenierung der Oper <em>Le Cinesi<\/em> von Ch. W. Gluck und 2019 in Zusammenarbeit mit dem Chor Musica Florea an der konzertanten Auff\u00fchrung des Pasticcios <em>Praga nascente da Libussa e Primislao<\/em> (Prag gegr\u00fcndet von Libussa und Primislaus) aus dem Jahr 1734 nach einem Libretto von Antonio Denzi, der sich unter anderem um die Auff\u00fchrung dieser Oper Antonio Vivaldis in Prag verdient gemacht hat.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Eduardo Garc\u00eda Salas<\/h2>\n<p>Regieassistent &#038; Musikdramaturgie<br>\n&nbsp;<br>\nF\u00fcr die Person Antonio Vivaldi begann er sich am Konservatorium Amsterdam intensiver zu interessieren, wo er Barockvioline studierte. Im Rahmen seiner musikwissenschaftlichen T\u00e4tigkeiten fand er im Staatsarchiv Z\u00e1mrsk eine Rechnung Antonio Vivaldis aus dem Jahr 1719, adressiert an den tschechischen Grafen Wenzel von Morzin, dem Vivaldi sp\u00e4ter im Jahr 1725 seinen ber\u00fchmten Zyklus <em>Die vier Jahreszeiten<\/em> widmete. \u201eVivaldis Musik habe ich schon als kleiner Junge von fr\u00fch bis sp\u00e4t geh\u00f6rt. Damals ahnte ich noch nicht, dass ich mal eine junge Dame aus Vrchlab\u00ed heiraten sollte, der Stadt in der Wenzel von Morzin begraben liegt und wo auch meine beiden T\u00f6chter Francesca und Chiara geboren wurden. Francesca am 29. Juli (einen Tag nach Vivaldis Tod) und Chiara am 3. M\u00e4rz (einen Tag vor Vivaldis Geburtstag),\u201c  bringt uns Eduardo Garc\u00eda Salas seine fast schon mystische Verbindung mit dem \u201eIl prete rosso \u2013 dem roten Priester\u201c n\u00e4her. Dieser spanische Violinist und Barockgeiger ist ein wirklicher Prototyp eines Europ\u00e4ers. Er studierte in Spanien, der Tschechischen Republik und in den Niederlanden. In all diesen L\u00e4ndern war er oder ist er nach wie vor als Geiger t\u00e4tig. In der Tschechischen Republik arbeitete er mit der Tschechischen Philharmonie zusammen, mit der Jan\u00e1\u010dek Philharmonie Ostrava, mit den Barockensembles Musica Florea und Collegium 1704 und aktuell ist er Konzertmeister des Musiktheaters Karl\u00edn. Seit 2020 ist Vorsitzender der Gesellschaft Brtnice, die mit der Musik Antonio Vivaldis dank Tommaso Vinciguerra, dem VI. Grafen von Collalto und San Salvatore, verbunden ist. An ihn war die am 28. Juni 1741, einen Monat vor Vivaldis Tod, ausgestellte, letzte erhaltene handschriftliche Quittung des Komponisten adressiert, in der er dem Grafen f\u00fcnfzehn Violinkonzerte verkauft.  Die Arbeit an <em>Farnace<\/em> ist nicht seine erste \u201emusikwissenschaftliche\u201c Begegnung mit Vivaldis Opernwerk. In Zusammenarbeit mit dem Ensemble Musica Florea beteiligte er sich im Jahr 2019 an der Entstehung der Inszenierung <em>Praga nascente da Libussa e Primislao<\/em>. Von diesem Pasticcio ist uns nur das Libretto erhalten geblieben, in das der Autor Antonio Denzio drei Arien aus Opern Vivaldis einarbeitete. \u201eDie Rekonstruktionsarbeit war sehr interessant. Ich habe zwei Wochen in Venedig verbracht und zwanzig Opern Vivaldis durchsucht. Die Musik musste genau zum Text von <em>Praga nascente<\/em> passen, charakterlich, wie vom Tempo, Rhythmus, Affekt&#8230; Damals halfen mir Pers\u00f6nlichkeiten wie John Hill und Daniel Evan Freeman aus den USA, Francesco Fanna, Direktor des Italienischen Instituts Antonio Vivaldi in Venedig, oder mein Prager Kollege Robert Hugo. Im Fall von <em>Farnace<\/em> handelt es sich allerdings nicht um die Rekonstruktion eines musikalischen Fragments. Die urspr\u00fcngliche Partitur ist in der Version von Pavia erhalten, ich habe sie von der Handschrift mit Respekt gegen\u00fcber dem Libretto aus Pavia transkribiert. Es handelt sich also eher um eine \u00dcberarbeitung. In Valtice h\u00f6ren Sie <em>Farnace<\/em> in der Form, die aller Wahrscheinlichkeit nach tats\u00e4chlich 1731 in Pavia erklang&#8220;, f\u00fcgt Eduardo Garc\u00eda Salas hinzu.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Marek \u0160tryncl<\/h2>\n<p>musikalische Einstudierung &#038; Dirigent<br>\n&nbsp;<br>\nEine komplexe Pers\u00f6nlichkeit, die ihre F\u00fchler in viele Ecken und Bereiche ausstreckt, so l\u00e4sst sich der Dirigent, Chorleiter, Barockcellist, Komponist und Musikwissenschaftler Marek \u0160tryncl charakterisieren. Er studierte Dirigat an der Musikfakult\u00e4t der Akademie der musischen K\u00fcnste in Prag und Barockcello an der Dresdner Akademie f\u00fcr alte Musik. Sein Interesse an alter Musik und historischer Auff\u00fchrungspraxis, f\u00fchrte ihn 1992 zur Gr\u00fcndung des Ensembles Musica Florea, gleichzeitig vertiefte er es noch auf verschiedenen Meisterkursen zu stilistischer Interpretation. Als Dirigent, Cellist und Chorleiter arbeitet er mit bedeutenden Kammerorchestern und Symphonieorchestern, Ch\u00f6ren, Ensembles und Solisten zusammen: Magdalena Ko\u017een\u00e1, Philippe Jaroussky, The New Israeli Vocal Ensemble, Boni Pueri, Orlando Consort, Les Musiciens du Paradis, PKF \u2013 Prague Philharmonia und weitere. Sein Repertoire beinhaltet Werke des fr\u00fchen Barock \u00fcber die Romantik bis zu Gegenwartskompositionen und er weicht auch experimentellen Projekten nicht aus, wie zum Beispiel einer Zusammenarbeit mit der S\u00e4ngerin Iva Bittov\u00e1. Seit zehn Jahren ist er k\u00fcnstlerischer Leiter der Internationalen Sommerschule f\u00fcr alte Musik in Valtice. Er unterrichtet Dirigat und Chorleitung an der Karls-Universit\u00e4t und Barockcello an der Musikfakult\u00e4t der Jan\u00e1\u010dek Akademie der musischen K\u00fcnste in Br\u00fcnn. Er war so bezaubert von den \u201etranszendenten\u201c Prinzipien der Epochen-Theater, dass er 2014 das einzigartige mobile Barocktheater <em>Florea Theatrum<\/em> schuf.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Musica Florea<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\nDie Gr\u00fcndung des Ensembles Musica Florea durch den Cellisten und Dirigenten Marek \u0160tryncl im Jahr 1992, war einer der ersten gro\u00dfen Schritte auf dem Gebiet der historisch informierten Auff\u00fchrungspraxis in der Tschechischen Republik. Ein charakteristisches Merkmal dieses Ensembles wurde das Musizieren auf historisch zeitgem\u00e4\u00dfen Instrumenten, untermauert vom Studium der entsprechenden Quellen und \u00c4sthetik, sowie die kreative Wiederbelebung vergessener Werke. Das Repertoire der Gruppe umfasst Kammermusik, Konzerte und monumentale symphonische Werke, Oratorien wie Opern vom Barock bis ins 20. Jahrhundert. Seit Beginn seiner Existenz tritt Musica Florea regelm\u00e4\u00dfig auf bedeutenden Festivals in Erscheinung und arbeitet mit namhaften Solisten und Ensembles zusammen (Magdalena Ko\u017een\u00e1, Philippe Jaroussky, Nancy Argenta, V\u00e9ronique Gens, Susanne Ryd\u00e9n, Peter Kooij, Martina Jankov\u00e1, Orlando Consort, Les Pages et les Chantres du Centre de musique baroque de Versailles, Le po\u00e8me harmonique und weitere). Sie wurden mit einer Reihe renommierter Preise ausgezeichnet &#8211; <em>5 Diapasons<\/em>, <em>Zlat\u00e9 Harmonie<\/em> oder der <em>Cannes Classical Award<\/em> f\u00fcr die Einspielung von <em>Sub olea pacis et palma virtutis<\/em> von Jan Dismas Zelenka. Das Ensemble steht au\u00dferdem f\u00fcr eine Reihe neuzeitlicher Opern- und Balletteinstudierungen, vor allem aus der Zeit des Barock. Von zahlreichen seien hier zumindest die neuzeitliche Wiederauff\u00fchrung der Oper <em>Armida<\/em> von Giuseppe Scarlatti oder <em>Muzio Scevola<\/em> von Filippo Amadei genannt, die bei den H\u00e4ndel-Festspielen aufgef\u00fchrt wurden. In den letzten Jahren widmet sich Musica Florea systematisch dem symphonischen Werk Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1ks nach den Prinzipien der romantischen Interpretation, wieder auf historischen Instrumenten der Epoche, und erstellen eine Kompletteinspielung. Die umfangreichen oratorischen Kompositionen und Messen setzen sie in Zusammenarbeit mit dem eigenem Chor Collegium Floreum, gegr\u00fcndet von Chorleiter Marek \u0160tryncl, um. Im Jahr 2014 er\u00f6ffnete das Ensemble nach den Prinzipien des Barocktheaters eine neue mobile B\u00fchne mit dem Namen <em>Florea Theatrum<\/em>.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Zolt\u00e1n Megyesi<\/h2>\n<p>Farnace (Tenor)<br>\n&nbsp;<br>\nSein Repertoire reicht von den barocken Meistern bis zu Musik des 21. Jahrhunderts. Darin finden sich Werke von Joseph Haydn, Gioacchino Rossini, Christoph Willibald Gluck, Claudio Monteverdi, Georg Friedrich H\u00e4ndel, Franz Schubert, Robert Schumann oder Benjamin Britten. Er spezialisiert sich vor allem auf das Schaffen Wolfgang Amadeus Mozarts und eine seiner herausragenden Rollen ist die Figur des Evangelisten in Johann Sebastian Bachs <em>Matth\u00e4uspassion<\/em>. Er arbeitete mit namhaften Dirigenten zusammen &#8211;  \u00c1d\u00e1m Fischer, Helmuth Rilling, Iv\u00e1n Fischer, er sang in renommierten Konzerts\u00e4len Europas (Konzerthaus Wien, K\u00f6lner Philharmonie, Concertgebouw Brugge), der USA, Japans und S\u00fcdkoreas. Im Jahr 2018 deb\u00fctierte er am Th\u00e9\u00e2tre des Champs-Elys\u00e9es in Paris und und der Op\u00e9ra in Nizza. Er ist Gewinner des Concorso Internazionale Musica Sacra in Rom 2011 und des Internationalen Gesangswettbewerbs Verona 2007. Er studierte an der Musikakademie Franz Liszt in Szeged und ist nicht nur ein hervorragender S\u00e4nger, sondern tr\u00e4gt au\u00dferdem einen Doktortitel im Fach Mathematik.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Marta Infante<\/h2>\n<p>Tamiri (Mezzosopran)<br>\n&nbsp;<br>\nDie katalanische Mezzosopranistin Marta Infante geh\u00f6rt zu den gefragtesten Interpreten Alter Musik in Europa, wie auch besonders in Lateinamerika. Sie hat sich au\u00dferdem bereits in \u00c4gypten, Syrien, Jordanien, im Libanon und in Japan pr\u00e4sentiert. In der Welt der Alten Musik hat sie mit Dirigenten wie Ottavio Dantone, Federico Maria Sardelli, Enrico Onoffri und V\u00e1clav Luks zusammengearbeitet. In ihrem Heimatland Spanien sang sie am Teatro Real in Madrid, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona und auf Opernb\u00fchnen in Bilbao, Pamplona und Santiago de Compostella. Ihre Stimme ist auf vielen Aufnahmen zu h\u00f6ren, eine der bedeutendsten darunter ist ganz sicher <em>Juditha triumphans<\/em> unter Ottavio Dantone. Sie sang in Aufnahmen f\u00fcr den franz\u00f6sischen Kanal Mezzo, den Tschechischen Rundfunk und die Corporaci\u00f3n de Radio y Televisi\u00f3n Espa\u00f1ola (RTVE). Gesang studierte sie in Madrid und an der Kunstfakult\u00e4t Ostrava bei Drahom\u00edra M\u00ed\u010dkov\u00e1.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Zuzana Kop\u0159ivov\u00e1<\/h2>\n<p>Gilade (Sopran)<br>\n&nbsp;<br>\nZuzana Kop\u0159ivov\u00e1 hat erfolgreiche Deb\u00fcts in der Oper des Nationaltheaters Prag (2018), am Theater J. K. Tyl in Pilsen (2017) und am M\u00e4hrisch-Schlesischen Nationaltheater Ostrava gegeben, in letzterem  sang sie noch als Mitglied der Kinderoper Prag im Jahr 2010 die Rolle der Anette in der Weltpremiere des Musicals Marguerite von Michel Legrande. Sie gewann den 3. Platz und erhielt den Beno Blachut Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb in Karlsbad 2017. Ihr Repertoire geht haupts\u00e4chlich in Richtung Koloratursopran, sie hat Rollen aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Bed\u0159ich Smetana, Jacques Offenbach, Leo\u0161 Jan\u00e1\u010dek und anderen einstudiert. Auch widmet sie sich der Konzertt\u00e4tigkeit \u2013 Musik von der Epoche der fr\u00fchen Gotik bis hin zu Gegenwartskompositionen des 21. Jahrhunderts. Zu ihren Lieblingsgenres geh\u00f6rt das franz\u00f6sische Lied. Sie hat am Prager Konservatorium studiert und seit 2018 ist sie Studentin der Musikfakult\u00e4t der Prager Akademie der musischen K\u00fcnste in der Klasse von Yvona \u0160kv\u00e1rov\u00e1-Votavov\u00e1. Ihre Gesangsqualit\u00e4ten entwickelt sie au\u00dferdem im Rahmen von Meisterkursen bei namhaften S\u00e4ngern wie Helen Donath, Brigitte Fassbaender, Angelika Kirchschlager oder Marjana Lipov\u0161ek.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Michaela \u0160r\u016fmov\u00e1<\/h2>\n<p>Berenice (Sopran)<br>\n&nbsp;<br>\nSie konzertierte in Deutschland, Frankreich, Schweden, Japan, \u00c4gypten, unter Helmuth Rilling, Oliver Dohn\u00e1ny, Tom\u00e1\u0161 Netopil, V\u00e1clav Luks, Marek \u0160tryncl und anderen Dirigentenpers\u00f6nlichkeiten. Einige Jahre war sie Mitglied der Oper des Prager Nationaltheaters und wirkte auch in einigen Inszenierungen am Theater J. K. Tyl in Pilsen mit. Ihr Repertoire reicht von Musik des Barock \u00fcber Operette bis zu Werken des 21. Jahrhunderts. Sie hat in der tschechischen Erstauff\u00fchrung von Christoph Willibald Glucks Oper <em>Ezio<\/em> mit dem Symphonieorchester der Hauptstadt Prag FOK mitgewirkt, bei <em>K\u00f6nig Arthur<\/em> von Henry Purcell sowie auch bei der Minimal Music-Komposition <em>Tehillim<\/em> von Steve Reich im Rahmen des Marathons Neue Musik. In zahlreichen in- und ausl\u00e4ndischen Produktionen f\u00fcr Film- und Computerspielmusik arbeitete sie mit dem Filmsinfonieorchester und dem Filmstudio Barrandov zusammen. Das Fach Sologesang studierte sie am Prager Konservatorium in der Klasse von Olga Jir\u00e1kov\u00e1, au\u00dferdem bildete sie sich bei Meisterkursen unter der Leitung von James Griffis (Alte Musik) und des Tenors Jos\u00e9 Cura weiter.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Sylva \u010cmugrov\u00e1<\/h2>\n<p>Selinda (Mezzosopran)<br>\n&nbsp;<br>\nMan kann sie mit tschechischem, russischem, italienischem oder deutschem Repertoire von W. A. Mozart bis Leo\u0161 Jan\u00e1\u010dek h\u00f6ren. Ihre Karriere f\u00fchrte sie auf B\u00fchnen in Kanada, Japan, Italien, Deutschland, Spanien, im Baltikum, Polen und in der Schweiz. Neben der Staatsoper arbeitet sie noch mit dem Theater J. K. Tyl in Pilsen, dem Theater F. X. \u0160alda in Liberec und dem Musiktheater Karl\u00edn zusammen. Sie absolvierte das Prager Konservatorium, die Musikfakult\u00e4t der Akademie der musischen K\u00fcnste Prag und vertiefte ihre s\u00e4ngerischen F\u00e4higkeiten noch auf Meisterkursen in Siena und Vaduz. Sie ist Preistr\u00e4gerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Anton\u00edn Dvo\u0159\u00e1k in Karlsbad, des Internationalen Gesangswettbewerbs Ema Destinnov\u00e1 in Tschechisch Budweis und war Finalistin in Genua und Mailand. Seit 1996 ist sie Solistin der Staatsoper.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Kamila Mazalov\u00e1<\/h2>\n<p>Pompeo (Mezzosopran)<br>\n&nbsp;<br>\nSie arbeitete mit den Nationaltheatern Prag, Br\u00fcnn und Ostrava zusammen, gegenw\u00e4rtig wirkt sie im Ensemble Collegium Vocale 1704 von V\u00e1clav Luks sowie beim Tiburtina Ensemble mit, das sich auf die Interpretation mittelalterlicher Musik spezialisiert. Alte Musik ist sozusagen ihr Steckenpferd, wovon auch ihre Zusammenarbeit mit dem Collegium Marianum, der Capella Mariana, dem Ensemble Phoenix Munich oder der Musica Aeterna in Bratislava zeugen. Sie widmet sich ebenso der Lied-Literatur, besonders den Epochen des Klassizismus und der fr\u00fchen Romantik \u2013 Werken Leopold Mozarts, J. V. Tom\u00e1\u0161eks oder Joseph Haydns \u2013 sowie englischen und franz\u00f6sischen Liedkompositionen des 17. Jahrhunderts. Sie studierte am Jan\u00e1\u010dek Konservatorium in Ostrava und am Institut f\u00fcr k\u00fcnstlerische Studien der Universit\u00e4t Ostrava in der Klasse Drahom\u00edra My\u010dkov\u00e1s. Sie nimmt f\u00fcr den Tschechischen Rundfunk auf und war an mehreren CDs beteiligt.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Martin Javorsk\u00fd<\/h2>\n<p>Aquilio (Tenor)<br>\n&nbsp;<br>\nDie Dom\u00e4ne Martin Javorsk\u00fds sind neben der Musik alter Meister ein Mozart-Repertoire sowie Moderne Musik. Seit 2017 arbeitet er mit der Musiktheater-Vereinigung von K\u00fcnstlern Ensemble Opera Diversa zusammen, mit der er die Oper <em>Jsem kn\u011b\u017ena bl\u00e1zn\u016f<\/em> (Ich, F\u00fcrstin der Verr\u00fcckten) der Komponistin Lenka Folt\u00fdnov\u00e1 und der Librettistin Olga Sommerov\u00e1 auff\u00fchrte. Beim Festival \u201eOpera Nova\u201c des Nationaltheaters Prag sang sie in den Werken <em>Johannes doktor Faust<\/em> und <em>Eufrides p\u0159ed branami Tym\u00e9n<\/em> von Josef Berg. Regelm\u00e4\u00dfig arbeitet sie auch mit dem Brno Contemporary Orchestra zusammen. Ebenso souver\u00e4n bewegt sie sich auch in der Alten Musik, sie trat mit dem Czech Ensemble Baroque, dem Ensemble In\u00e8gal, der Capella Regia und dem Ensemble Musica Florea auf. Urspr\u00fcnglich studierte sie Trompete am Konservatorium und der Jan\u00e1\u010dek Akademie der musischen K\u00fcnste in Br\u00fcnn. In den Jahren 2003-2006 war sie sogar Mitglied des Orchesters Junges Klangforum Europa. Dem Gesang begann sie sich an der Musikfakult\u00e4t der Akademie der musischen K\u00fcnste Prag zu widmen, in der Klasse von Ivan Kusnjer. Sie ist Mitglied des Tschechischen Vokalquintetts.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Romana Konr\u00e1dov\u00e1<\/h2>\n<p>T\u00e4nzer<br>\n&nbsp;<br>\nDie Welt des barocken Tanzes entdeckte sie dank der Zusammenarbeit mit dem franz\u00f6sischen Choreographen Marc Leclercq w\u00e4hrend der Rekonstruktion der Oper <em>Castor et Pollux<\/em> von Jean-Philippe Rameau im Jahr 1999 am Nationaltheater Prag. Seither erlangte sie in diesem Bereich wertvolle Erfahrungen unter der Anleitung von P\u00e4dagogen und Choreographen wie B\u00e9atrice Massin, Laurent Charoy, Jean-Marc Piquemal, Sigrid T\u2019Hooft und ganz besonders Fran\u00e7oise Denieau. Die Vorliebe, die schrittweise zu einer Leidenschaft wurde, hat sie zur Zusammenarbeit mit den Ensembles f\u00fcr Alte Musik Collegium 1704, Les Arts Florissants, Collegium Marianum und Musica Florea gef\u00fchrt. In der letzten Dekade hat sie sich intensiver mit Projekten der T\u00e4nzerin, Choreographin und Regisseurin Andrea Miltnerov\u00e1 befasst, die barocken Tanz mit modernen Tanztechniken verbindet. Romana Konradov\u00e1 studierte Sinologie an der Philosophischen Fakult\u00e4t der Karls-Universit\u00e4t in Prag und arbeitet auch als Yoga und Qigong-Lehrerin.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Kl\u00e1ra Suldovsk\u00e1<\/h2>\n<p>T\u00e4nzer<br>\n&nbsp;<br>\nDem historischen Tanz widmet sie sich,seit sie elf Jahre alt ist. Regelm\u00e4\u00dfig nimmt sie an Meisterkursen zum Beispiel bei Deda Cristina Collona oder Andrea Miltnerov\u00e1 teil. Gemeinsam mit der Choreographin, T\u00e4nzerin und P\u00e4dagogin Hana Sla\u010d\u00e1lkov\u00e1 arbeitete sie an der Aufnahme der Tanzszenen im Film <em>Interlude in Prague<\/em> (Zwischenspiel in Prag) \u2013 einer fiktiven Erz\u00e4hlung \u00fcber W. A. Mozart \u2013 und f\u00fcr den Film <em>Genius<\/em>. Sie widmet sich dem historischen Tanz auch theoretisch, ihre Diplomarbeit an der Philosophischen Fakult\u00e4t der Karls-Universit\u00e4t widmete sie der \u00dcbersetzung des Buches <em>Choreographie, ou l&#8217;art de d\u00e9crire la danse<\/em> von A. Feuillet, das den Grundstein f\u00fcr die Aufzeichnung des Barocktanzes legte.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Lenka Breeding<\/h2>\n<p>T\u00e4nzer<br>\n&nbsp;<br>\nLenka Breeding studierte am Konservatorium Jaroslav Je\u017eek das Fach Szenischer Tanz. Nachdem sie sechzehn Jahre in den USA verbracht hatte, kehrte sie 2017 in die Tschechische Republik zur\u00fcck, wo sie sich vor allem dem Schauspiel widmete. Ihre Dom\u00e4ne ist der Stepptanz, den sie auch an der Theaterfakult\u00e4t der Akademie der musischen K\u00fcnste Prag unterrichtete, Sie arbeitete mit einer Reihe von Theatern in und au\u00dferhalb von Prag zusammen, wirkte in der Fernsehserie <em>Modr\u00fd k\u00f3d<\/em> mit und ihr lachendes Gesicht ist auch in so einigen erfolgreichen Fernseh-Reklamen und Videoclips zu sehen.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<div class=\"container\">\n<div class=\"row show-grid\">\n<div class=\"col-sm-6 col-md-4-5 col-lg-1-5\"><span class>\n<h4> Hauptkonzertpartner<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/czech-fund.cz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 90%\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/czech-fund-logo-zakladni-barevne-na-svetle-pozadi-rgb-1024px@72ppi.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 90%\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/czech-fund-logo-zakladni-barevne-na-svetle-pozadi-rgb-1024px@72ppi.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p><\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-4-5 col-lg-1-5\"><span class>\n<h4>Konzertpartner<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.makpak.cz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 55%\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/MAKPAK_BLUE-logo.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 55%\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/MAKPAK_BLUE-logo.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p><\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-2-5 col-lg-1-5\"><span class>\n<h4>Konzertpartner<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.valtice.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width:30%\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/valtice_logo-text.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width:30%\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/valtice_logo-text.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a>&emsp;&emsp;<noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 45%\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/COA_Zierotin.jpeg\" width: alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 45%\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" width: alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/COA_Zierotin.jpeg\" class=\" lazyload\"><\/p><\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-3-5 col-lg-1-5\"><span class>\n<h4>In Zusammenarbeit mit<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zamek-valtice.cz\/cs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 65%\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/orez_zamek-valtice.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 65%\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/orez_zamek-valtice.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p><\/span>\n        <\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-2-5 col-lg-1-5\"><span class>\n<h4> Winzer des Konzertes<\/h4>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nadsklepy.cz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/nad-sklepy.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/nad-sklepy.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p><\/span>\n        <\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Programm &nbsp; Il Farnace Musik: Antonio Vivaldi (1678\u20131741) Libretto: Antonio Maria Lucchini (1690\u20131730) (Libretto Fassung aus Pavia von 1731) Die Oper wird in Originalsprache mit tschechischen Untertiteln aufgef\u00fchrt. Auff\u00fchrung mit einer Pause. &nbsp; Musica Florea Marek \u0160tryncl, Dirigent &#038; musikalische Einstudierung Andrea Miltnerov\u00e1, Regie &#038; Choreographie Farnace (Tenor): Zolt\u00e1n Megyesi Tamiri (Mezzosopran): Marta Infante Berenice [&#46;&#46;&#46;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":112,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13477"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13477"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13477\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13957,"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/13477\/revisions\/13957"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13477"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}