{"id":13469,"date":"2021-08-30T21:16:58","date_gmt":"2021-08-30T19:16:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.lvhf.cz\/?page_id=13469"},"modified":"2023-07-14T10:26:45","modified_gmt":"2023-07-14T08:26:45","slug":"program-koncertu-javier-lupianez-ensemble-scaramuccia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lvhf.cz\/de\/program-koncertu-javier-lupianez-ensemble-scaramuccia\/","title":{"rendered":"Konzertprogramm | Javier Lupi\u00e1\u00f1ez &#038; Ensemble Scaramuccia"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h2>Konzertprogramm<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\n<strong>Antonio Vivaldi<\/strong> (1678\u20131741)<br>\nSonate D-Dur RV 810<br>\nI. Andante<br>\nII. Allegro<br>\nIII. Largo<br>\nIV. Allegro<br>\n<br>\nSonate A-Dur RV 205\/2<br>\nI. Adagio<br>\nII. Allegro<br>\nIII. Largo<br>\nIV. Allegro<br>\n<br>\nSonate D-Dur RV 10<br>\nI. Allegro<br>\nII. Allegro<br>\nIII. Adagio<br>\nIV. Allegro<br>\n<br>\nTrio-Sonate G-Dur RV 820<br>\nI. (Allegro)<br>\nII. Adagio<br>\nIII. Violino solo (Preludio) \u2013 Adagio \u2013 (Corrente)<br>\nIV. Violoncello solo Adagio \u2013 (Gigue)<br>\nV. Allegro<br>\n<br>\nSonate C-Dur RV 815<br>\nI. Allegro<br>\nII. Largo<br>\nIII. Allegro<br>\n<br>\nSonate D-Dur RV 816<br>\nI. Allegro<br>\nII. Allegro<br>\nIII. Largo<br>\nIV. Allegro<br>\n\u2013 Das Konzert ist ohne Pause \u2013<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Ensemble Scaramuccia<\/strong><br>\n<strong>Javier Lupi\u00e1\u00f1ez<\/strong>, Barockvioline &#038; k\u00fcnstlerische Leitung<br>\n<strong>In\u00e9s Salinas<\/strong>, Barockcello<br>\n<strong>Patr\u00edcia Vint\u00e9m<\/strong>, Cembalo<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Javier Lupi\u00e1\u00f1ez<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\nDer Geiger, Musikwissenschaftler, P\u00e4dagoge und Mitbegr\u00fcnder des Verlags Snakewood Editions Javier Lupi\u00e1\u00f1ez geh\u00f6rt zweifelsohne zu den markantesten Figuren der gegenw\u00e4rtigen spanischen Alte Musik Szene. Der Absolvent des K\u00f6niglichen Konservatoriums in Den Haag (Barockvioline) und der Universit\u00e4t in Salamanca (Musikwissenschaft) gr\u00fcndete im Jahr 2009 zun\u00e4chst das Ensemble Les&nbsp;Esprits Animaux, mit dem er 2016 den ersten Preis beim Internationalen van Wassenaer Wettbewerb gewann und anschlie\u00dfend, 2013 das Ensemble Scaramuccia. Es ist die Suche nach einem einzigartigen Repertoire f\u00fcr das Ensemble Scaramuccia, das hinter seinen Forschungsaktivit\u00e4ten und seinem Interesse an den Dresdner Hinterlassenschaften Johann Georg Pisendels aus dem sogenannten <em>Schrank Nr. II<\/em> steht, und deren Ergebnis die Entdeckung der zwei Sonaten Vivaldis, <em>RV 820<\/em> und <em>RV 205\/2<\/em>, sind. Javier Lupi\u00e1\u00f1ez brennt jedoch nicht nur f\u00fcr die musikwissenschaftliche Forschung, auch ist er ein ausgezeichneter Barockviolinist, seine Kritiker beschreiben ihn als Geiger mit einer \u201ewarmen, expressiven Gesanglichkeit, gespielt mit einer beispiellosen Virtuosit\u00e4t \u201c (Early Music Review). Als Solist oder auch Konzertmeister arbeitete er mit der Europ\u00e4ischen Barockakademie in Amronay, dem Concerto Royal K\u00f6ln und der italienischen Academia Montis Regalis zusammen. Er reiste praktisch durch ganz Europa, konzertierte in Japan und den USA. Er leitete Meisterkurse in \u00d6sterreich (Mozarteum Salzburg), Italien (Barockmusik-Konferenz in Cremona), den Niederlanden (Musica Antica Festival) und in der Ukraine (Haliciana Schola Cantorum in Lviv). Lupi\u00e1\u00f1ez ist von Vivaldi, so scheint es, v\u00f6llig eingenommen. Er publizierte etliche Artikel im renommierten Jahrbuch Studi Vivaldiani und aktuell schreibt er seine Doktorarbeit zum Thema \u201eDie vergessene Kunst der Improvisation und Antonio Vivaldi\u201c an der Universit\u00e4t Guanajuato. Er spielt auf einem holl\u00e4ndischen Instrument aus der Werkstatt Gijsbert Verbeeks von 1682, einer freundlichen Leihgabe der Sammlung Dutch Musical Instruments Foundation.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>Ensemble Scaramuccia<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\nEhrlichkeit in Kombination mit einem intellektuellen Zugang, so l\u00e4sst sich die musikalische Sprache des Ensembles Scaramuccia charakterisieren, das 2013 vom Geiger Javier Lupi\u00e1\u00f1ez gegr\u00fcndet wurde. Ihr Deb\u00fct gab die Gruppe gleich direkt beim ber\u00fchmten Musica Antiqua Festival in Br\u00fcgge und Utrecht. Seitdem haben sie vor allem auf Konzertpodien in Belgien, Holland, Spanien, Italien und Gro\u00dfbritannien eine starke Position inne. Neben dem Geiger Javier Lupi\u00e1\u00f1ez setzt sich die Gruppe aus der Cellistin und Gambistin In\u00e9s Salinas sowie der Cembalistin Part\u00edcia Vint\u00e9m zusammen. Im Jahr 2018 erweckte das Ensemble internationales Aufsehen durch eine eigenproduzierte Aufnahme mit dem Namen <em>1717. Memories of a Journey to Italy<\/em>, f\u00fcr die sie f\u00fcr den International Classical Music Award 2019 nominiert wurden. \u201cEine faszinierende CD, die von der au\u00dfergew\u00f6hnlichen technischen Reife der Spieler und ihrem beispiellosen Gesp\u00fcr f\u00fcr Zusammenspiel zeugt,\u201d schrieb \u00fcber das Album Brian Robins in Early Music Review. Im Dezember 2020 gab das Ensemble Scaramuccia sein bisher letztes Album <em>Pisendel. Neue Sonaten<\/em> heraus, erneut beim eigenen Label Snakewood Editions, darauf verwertet Lupi\u00e1\u00f1ez seine Entdeckungen aus der Dresdner Pisendel Sammlung. Das Album wurde sechs mal f\u00fcr den Opus Klassik nominiert.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<h2>\u00dcber das Programm<\/h2>\n<p>&nbsp;<br>\n<em>\u201eDie Interpretation von Musik war im 18. Jahrhundert eine sehr lebendige, innovative und der Mode unterliegende Angelegenheit. Wenn jemand zu einem Konzert ging, wollte er sich \u00fcberraschen lassen und sich keinesfalls etwas sagen wie: \u201eOh, er spielt es genau wie gestern!\u201c Eine Komposition galt erst als fertig, wenn sie \u00f6ffentlich gespielt wurde, den Gedanken auf dem Papier hatte der Musiker auf der B\u00fchne zu vervollst\u00e4ndigen. Deshalb ist Pisendels Sammlung so wertvoll. Sie \u00f6ffnet ein Fenster zur Erkenntnis dar\u00fcber, wie Musik gespielt wurde, zu Zeiten als Antonio Vivaldi lebte und arbeitete.\u201c<\/em> (Javier Lupi\u00e1\u00f1ez)<br>\n&nbsp;<br>\n\u201eVivaldi, spiel vier bis f\u00fcnf Wochen f\u00fcr mich! Spiel und ich werde Dir zuh\u00f6ren! Und wenn es erlaubt ist, w\u00fcrde ich es bitte gern mit meinem Handy aufnehmen!\u201c antwortete Javier Lupi\u00e1\u00f1ez mit der ihm eigenen Begeisterung auf die Frage, was er tun w\u00fcrde, wenn er den Meister pers\u00f6nlich treffen k\u00f6nnte. Erst danach \u201ew\u00fcrde er dem armen Kerl mit seinen Fragen zusetzen\u201c. Es spricht B\u00e4nde \u00fcber die Leidenschaft, die er f\u00fcr diesen Komponisten hegt und die er auch in das Programm des dritten Konzerts des Festivals gelegt hat. Diesmal konzentrieren wir uns auf die in Dresden aufbewahrte sogenannte Pisendel-Sammlung, in der Javier 2014 zwei bisher unbekannte Kompositionen Vivaldis identifizierte: die <em>Triosonate RV 820<\/em> und die <em>Sonate in A-Dur RV 205\/2<\/em>. Er schrieb sich damit zwei sehr wertvolle Vivaldi-Entdeckungen zu. Die Rede ist von einer Sammlung, die in der ersten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts von einem deutschen Geigenvirtuosen, einem Sch\u00fcler Vivaldis und einem lebenslangen Freund, Johann Georg Pisendel (1687\u20131755) zusammengetragen wurde und etwa eintausendachthundert Handschriften umfasst. \u201eDas Faszinierende daran ist, dass sie Noten enth\u00e4lt, die zusammen mit Pisendels Notizen konzertant Verwendung fanden und viele Interpretationen der damaligen Musik erkl\u00e4ren, insbesondere im Bereich der Verzierungsund Improvisationstechniken\u201c, sagt Javier \u00fcber die Sammlung. Die <em>Triosonate RV 820<\/em> ist wahrscheinlich eine der fr\u00fchesten identifizierten Kompositionen Vivaldis aus der Zeit um 1700. Sie verbindet die Musik des 17. Jahrhunderts im Stile des jungen Komponisten, der noch auf der Suche nach seiner individuellen musikalischen Sprache war mit einer Kompositionsweise, die gleichzeitig ein Beleg f\u00fcr den dramatischen Wandel im Musikgeschmack des zu Beginn des 18. Jahrhunderts ist. Dar\u00fcber hinaus beleuchtet sie Vivaldis Studienzeit und st\u00fctzt die Theorie, dass Vivaldi bei Giuseppe Torelli (1658\u20131709) studiert hat, dessen Handschrift sich in der formalen Struktur des Werkes erkennen l\u00e4sst. \u201eF\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter war Vivaldi bereits ein ganz anderer Komponist, so wie wir ihn heute kennen\u201c, sagt Javier. Die Komposition spr\u00fcht vor Virtuosit\u00e4t, verbindet wunderbar italienische Gesanglichkeit mit Instrumentalsprache und dem aufmerksamen Zuh\u00f6rer entgeht nicht, dass der zweite Satz der Gigue aus der <em>Sonate D-Dur RV 10<\/em> auffallend \u00e4hnlich ist. Kurz gefasst geht es um das Werk eines Virtuosen, welches wiederum einem Virtuosen gewidmet ist. Lupi\u00e1\u00f1ez\u2018 zweite Entdeckung \u2013 <em>Sonate in A-Dur RV 205\/2<\/em> \u2013 tr\u00e4gt bereits alle Kennzeichen des rothaarigen Venezianers, der sich nicht scheute, umfangreiches musikalisches Material aus seinen anderen Kompositionen wiederzuverwenden. Allein im zweiten Satz finden wir 28 Verweise auf andere Werke Vivaldis, alle um das Jahr 1717 entstanden. Eine sehr typische Geschichte hat die <em>Sonate D-Dur RV 810<\/em>, welche grob auf das Jahr 1710 datiert wird. Wie viele von Vivaldis Werken wurde auch sie gestohlen, diesmal vom Geiger Antonio Pizzolato, der 1750 eine Sammlung seiner \u201eeigenen\u201c Sonaten ver\u00f6ffentlichte, zu denen er (gewiss ganz zuf\u00e4llig) auch diese z\u00e4hlte. Die einzigen beiden Kompositionen des Abends, die nicht zu Pisendels Sammlung geh\u00f6ren, sind die Sonaten in <em>C-Dur RV 815<\/em> und <em>D-Dur RV 816<\/em>. Ihre Manuskripte wanderten um 1725 nach England, wo sie sp\u00e4ter in den Besitz des Sammlers Gerald Coke (1907\u20131990) gelangten und heute im Foundling Museum in London aufbewahrt werden. Der erste Fantasiesatz der <em>Sonate RV 816<\/em>, deren Entstehung aller Wahrscheinlichkeit nach auf das Jahr 1710 zur\u00fcckgeht, geh\u00f6rt zu den originellsten St\u00fccken in Vivaldis Kammermusikwerk. Sie ist komplett um den Ton D herum aufgebaut, was dem Solisten die Freiheit gibt, seine Improvisationskunst zu entfalten, wenn auch nur auf einer kurzen Strecke, die eine Art Ouvert\u00fcre ersetzt.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<div class=\"container\">\n<div class=\"row show-grid\">\n<div class=\"col-sm-6 col-md-4-5 col-lg-1-5\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Konzertpartner<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.stomma.cz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 80%;\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/stomma-highres-new.png\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 80%;\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/stomma-highres-new.png\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-5-5 col-lg-1-5\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Konzertpartner<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.valtice.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 20%;\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/valtice_logo-text.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 20%;\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/valtice_logo-text.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-3-5 col-lg-1-5\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>In Zusammenarbeit mit<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.accioncultural.es\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 60%;\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/ACE_V_orez.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 60%;\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/ACE_V_orez.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-3-5 col-lg-1-5\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>In Zusammenarbeit mit<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.zamek-valtice.cz\/cs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/orez_zamek-valtice.jpg\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 50%;\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/orez_zamek-valtice.jpg\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"col-sm-6 col-md-2-5 col-lg-1-5\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Winzer des Konzertes<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/www.vinarstviplener.cz\/cs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 65%;\" src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/orez_plener.png\" alt><\/noscript><img decoding=\"async\" style=\"width: 65%;\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" alt data-src=\"https:\/\/www.lvhf.cz\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/orez_plener.png\" class=\" lazyload\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<br>\n<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Konzertprogramm &nbsp; Antonio Vivaldi (1678\u20131741) Sonate D-Dur RV 810 I. Andante II. Allegro III. Largo IV. Allegro Sonate A-Dur RV 205\/2 I. Adagio II. Allegro III. Largo IV. Allegro Sonate D-Dur RV 10 I. Allegro II. Allegro III. Adagio IV. Allegro Trio-Sonate G-Dur RV 820 I. (Allegro) II. Adagio III. 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