Spielstätten

Das Stadtpalais Liechtenstein in Wien

Die Errichtung des Palais begann 1691 im Auftrag von Dominik Andreas I. Graf von Kaunitz unter Verwendung von Plänen des schweizer Architekten Enrico Zuccalli. 1694 erwarb den noch im Bau befindlichen Palast dann Fürst Johann Adam I. von Liechtenstein mit dem Ziel, ihn als fürstliche Residenz vollenden zu lassen. Dies gelang im Jahr 1711 mit [...]

REITHALLE VON SCHLOSS LEDNICE (EISGRUB) – MEHRZWECKZENTRUM

Im Jahr 1560 verlor der Liechtensteiner Georg Hartmann I. das verschuldete Lehen Mikulov (Nikolsburg). Im selben Jahr erlangte jedoch sein direkter Nachkomme aus der Feldsberger Linie des Geschlechts, Hartmann II. (1544–1585) das Gebiet Lednice (Eisgrub). Reithallen hatten bereits unter Kaiser Maximilian II. eine große Bedeutung. In unmittelbarer Nähe von Adelssitzen entstanden sehr weitläufige Objekte zum [...]

DIANATEMPEL – RENDEZ-VOUS

Nach dem plötzlichen Tod von Fürst Alois I. Josef von Liechtenstein im Jahr 1805 übernahm das Familienerbe sein jüngerer Bruder Johann I. Josef von Liechtenstein, der sich unter anderem an der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz (Slavkov) beteiligte. Unter seiner Herrschaft kam es zum Bau des Dianatempels (auch Rendezvous genannt). Er wurde in den Jahren 1810 bis [...]

SCHLOSS MIKULOV (NIKOLSBURG)

SCHLOSS MIKULOV (NIKOLSBURG) Bereits vom Ende des 11. Jahrhunderts stammen archäologische Funde, welche die Gegenwart einer kleineren Burg auf dem nikolsburger Hügel belegen. Der Bau diente vermutlich als territorialer Verteidigungspunkt an der neu entstandenen mährisch-österreichischen Grenze. Scheinbar auf Anregung Přemysl Otakars I. oder seines Bruders, Vladislav Heinrichs, Markgraf von Mähren, wurde im 13. Jahrhundert auf [...]

Pfarrkirche zum Hl. Bartholomäus (Katzelsdorf-Bernhardsthal)

PFARRKIRCHE ZUM HL. BARTHOLOMÄUS, KATZELSDORF-BERNHARDSTHAL, (ÖSTERREICH) Die Gemeinde Katzelsdorf wird bereits im Jahr 1050 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1393 wurde sie Teil des Feldsberger Bezirks, als Johann I. von Lichtenstein, damaliger Fürst von Nikolsburg und Feldsberg, das Dorf kaufte. Bei der Anpassung der Staatsgrenze mit der Tschechoslowakei im Jahr 1925 verlor die Gemeinde den [...]

SCHLOSSKAPELLE VALTICE (FELDSBERG)

Zur Regierungszeit des Fürsten Josef Johann Adam von Liechtenstein (1721–1732) war der Aufbau der Residenz in Valtice (Feldsberg) das wichtigste architektonische Projekt für dieses Adelsgeschlecht. Teil des Schlosses ist eine Barockkapelle, die zu den schönsten im ganzen heutigen Tschechien gehört. Antonio Beduzzi, der damalige Hofarchitekt der Liechtensteiner Fürsten, errichtete dieses Barockjuwel von 1726 bis 1729. [...]

KYRILL-UND-METHOD-KIRCHE, BŘECLAV (LUNDENBURG)

1856 lies Prinz Alois II. von Liechtenstein durch Jan Heidrich die neogotische Kyrill-und-Method-Kapelle in Břeclav errichten, als Dank für seine Genesung von schwerer Krankheit. In den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Kirche innen wie außen grundlegend erneuert. Außen wurden vor allem der Putz sowie beschädigte steinerne Elemente erneuert. Die Kapelle befindet [...]

SCHLOSSTHEATER VALTICE (FELDSBERG)

Das Schlosstheater in Valtice gehört zu einer Anlage, deren komplizierte Entwicklung seit dem 14. Jahrhundert in den Händen der Liechtensteiner lag. Ende des 16. Jahrhunderts wurde Schloss Valtice (Feldsberg) zu ihrer Hauptresidenz. Das heutige Aussehen des Areals bestimmte vor allem die Bautätigkeit im 17. und 18. Jahrhundert; erst in jüngster Zeit widmet man Aufmerksamkeit auch [...]

HOFREITSCHULE VALTICE (FELDSBERG)

Die Hauptresidenz der Fürsten in Valtice (Feldsberg) erlebte ihren größten Aufschwung im 17. und 18. Jahrhundert. Damals wurde das Schloss so ähnlich ausgebaut wie wir es heute kennen. Bereits unter Karl I. von Liechtenstein (1569–1627) und seinem Sohn Karl Eusebius (1611–1684) entstand unter der Aufsicht mehrerer italienischer Baumeister ein Komplex um drei Innenhöfe, der von [...]

NEUGOTISCHE KIRCHE MARIÄ HIMMELFAHRT IN BŘECLAV–POŠTORNÁ (Unterthemenau).

Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Einwohner von Poštorná (Unterthemenau), Fürst Johann II. von Liechtenstein um den Bau einer neuen Kirche zu bitten, die das nicht mehr ausreichende Gotteshaus (laut Pfarrchronik im Jahr 1339 errichtet und im Jahr 1570 erneut erwähnt) ersetzen sollte. Die alte Kirche, die fast genau an der gleichen Stelle gestanden hatte [...]