LVHF2021 Accademia Bizantina & Delphine Galou (c) Giulia Papetti

Delphine Galou & Accademia Bizantina

Stabat Mater & Viola d'amore

9. 10. / Sa / 19.00

Wer Accademia Bizantina (Italien)
Solo Delphine Galou, Alt
Alessandro Tampieri, Barockvioline & Viola d’amore
Wo Schlosskirche des Hl. Jakob des Älteren, Lednice (Eisgrub)
Programm

Antonio Vivaldi (1678–1741) Konzert für Streicher g-Moll RV 152 · Filiae maestae Jerusalem RV 638 (Introduktion zum Miserere) · Konzert für Viola d’amore d-Moll RV 394 · Juditha triumphans RV 644 „Nil arma, nil Bella“ & „Agitata infido flatu“ · Konzert für Streicher B-Dur RV 167 · Violinkonzert e-Moll RV 279, Op. 4 Nr. 2 aus der Sammlung „La Stravaganza“ · Stabat Mater RV 621

Konzertprogramm und Texte zu den vokal-instrumentalen Kompositionen

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Das Konzert findet unter Schirmherrschaft des italienischen Botschafters in der Tschechischen Republik, S. E. Francesco Saverio Nisio.

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EUR 59/39/22

LVHF Zámek Lednice (c) Jan Miklín

Durch den fünften Festivalabend führt uns das fantastische italienische Barockorchester Accademia Bizantina, geleitet vom Geiger und Viola d’amore – Spieler Alessandro Tampieri sowie der französischen Kontraaltistin Delphine Galou, einer Berühmtheit der Barockmusik-Welt, die mit Stars wie Ottavio Dantone, Andrea Marcon, Jean-Christophe Spinosi oder Jordi Savall zusammengearbeitet hat. Das Programm kombiniert diesmal Vivaldis konzertantes mit seinem sakralen Werk, darunter eine Aufführung seiner sicher berühmtesten geistlichen Komposition, des Stabat Mater RV 621 und seines Violinkonzerts e-Moll RV 279 aus der Sammlung “La Stravaganza”, gewidmet dem venezianischen Fürsten Vettori Delfino. Eine Kopie dieser Sammlung wurde vor kurzem in Benátky nad Jizerou entdeckt, wohin sie Graf Zikmund von Klenová von einer Kavaliersreise mitbrachte. Zu weiteren Juwelen des Programms gehören das Konzert für Viola d’amore d-Moll RV 394, in Tschechien wird es zum ersten Mal aufgeführt werden, und die Arie Agitata infido flatu aus dem Oratorium Juditha triumphans vom gemeinsamen Album Agitata, das 2018 den renommierten Gramophone Award in der Kategorie “Recital” erhielt.

 

 



Delphine
Galou

Die gebürtige Pariserin Delphine Galou, „Entdeckung des Jahres 2004“ der französischen Assoziation ADAMI, begann ihre Karriere in der Nachwuchsschmiede Jeunes Voix du Rhin. Die glückliche Entscheidung, sich auf die Interpretation Alter Musik zu spezialisieren führte die französische Kontraaltistin mit der unverwechselbaren Stimme zu Ensembles wie dem Venice Baroque Orchestra (Andrea Marcon), Les Arts Florissants (Jonathan Cohen), Le Concert des Nations (Jordi Savall), Ensemble Matheus (Jean-Christophe Spinosi), Les Musiciens du Louvre (Marc Minkowski), Collegium 1704 (Václav Luks) und Les Talents Lyriques (Christophe Rousset). Ihre Karriere schmücken Mitwirkungen am Royal Opera House in London, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, an der Staatsoper Berlin, am Theater an der Wien oder am Lincoln Center New York. Das Repertoire Delphine Galous zählt eine ganze Reihe von Werken Antonio Vivaldis – neben dem Oratorium Juditha triumphans studierte sie auch die Opern Orlando furioso, L’incoronazione di Dario, Teuzzone (Einspielung mit Jordi Savalle für den Verlag Naïve) oder Orlando 1714 (Einspielung mit Federico Maria Sardelli ebenfalls für Naïve) ein. Ihre Stimme ist auch beim renommierten Label Deutsche Grammophon zu finden. Die Zusammenarbeit Delphine Galous mit dem Orchester Accademia Bizantina ist sehr umfänglich und erfolgreich. Im Jahr 2018 erhielten sie für ihr gemeinsames Album Agitata den Gramophone Award in der Kategorie „Recital“.

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Alessandro Tampieri

„Ich habe mich nie besonders von den technischen Möglichkeiten oder der Virtuosität eines Instruments hinreißen lassen, noch nicht einmal im Falle der Violine. Ich liebe Musik in ihrer reinsten Form,“ sagt Alessandro Tampieri, Konzertmeister des Ensembles Accademia Bizantina. Mitglied des Orchesters wurde er bereits mit fünfzehn Jahren und schrittweise reifte er unter Ottavio Dantone zu einem Spitzenkünstler heran. „Er ist der Musiker mit der allerklarsten musikalischen Vision, dem ich je begegnet bin. Eine authentische Persönlichkeit,“ sagt Tempieri über ihn. Sein Interesse an historisch informierter Interpretation führte ihn zur Zusammenarbeit auch mit anderen Spitzenbarockensembles und Solisten wie Il Giardino Armonico, L’Arpeggiata, Enrico Onofri, Philippe Jaroussky oder Vittorio Ghielmi. Neben der Violine beschäftigt er sich auch mit der Viola und der Viola d’amore. Seine Aufnahmen von Vivaldis Konzerten für Viola d’amore und der Violinkonzerte „Per il Castello“ mit der Accademia Bizantina ziert die Kollektion Vivaldi Edition des Verlags Naïve. Alessandro Tampieri ist Professor am Giocchino Rossini Konservatorium in Pesaro.

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Accademia Bizantina

Der französische Diapason d’Or, der britische Gramophone Award, der Prix Classica oder auch die Nomination für den Grammy Music Award – dies ist nur der Grundstock einer langen Liste internationaler Erfolge des italienischen Ensembles Accademia Bizantina. Die Formation gründete sich 1983 in Ravenna, Ziel war es, Musik für Streichorchester auf kammermusikalische Weise zu interpretieren. Diese Philosophie, kombiniert mit tiefgreifenden Studien und künstlerischem Engagement sämtlicher Ensemblemitglieder, ließ die Accademia Bizantina zu einem der bewundernswertesten, auf historischen Instrumenten musizierenden und auf Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts spezialisierten Kammerorchester werden. Ihr Spiel trägt die Merkmale beliebtester italienischer Musiktradition. Seit 1996 entfalten sie sich künstlerisch unter der Leitung des Cembalisten und Dirigenten Ottavio Dantone, der die Accademia Bizantina unter die renommiertesten Barockensembles der Welt brachte, sie geben Trends an und stehen hinter der Wiederentdeckung vieler vergessener Kleinode besonders im Bereich der barocken Opern und Oratorien. Die Accademia Bizantina spielt Aufnahmen für die Verlage Decca, Harmonia Mundi und Naïve ein.

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Kateřina Ďuricová, Lichtdesign
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