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8. KONZERT | ABSCHLUSSKONZERT

SCHLOSSREITSAAL VALTICE (FELDSBERG)

12. 10. / Sa / 19:00

Wer PKF - PRAGUE PHILHARMONIA
Vojtěch Spurný – Dirigent
Wo HOFREITSCHULE VALTICE (FELDSBERG)
Solo Alexandra Yangel - Mezzosopran
Lukáš Vondráček – Klavier

40 EUR, 20 EUR, 12 EUR, 8 EUR

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Konzertprogramm:

Wiener Klassiker interpretiert von international anerkanntem Pianisten – dem Gewinner des renommierten Wettbewerbs in Brüssel 2017 – Lukáš Vondráček, und der Solistin der Wiener Staatsoper – Alexandra Yangel unter Begleitung der PKF – Prague Philharmonia.

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Arie Va pure ad altri in braccio aus der komischen Oper La finta giardiniera, KV 196

Joseph Haydn (1732–1809)
Sinfonie Nr. 94 G-Dur „mit dem Paukenschlag“, Hob. I:94
1. Adagio cantabile – Vivace assai, 2. Andante, 3. Minuet – Trio, 4. Finale (Presto)

Gioachino Rossini (1792–1868)
Una voce poco fa aus der komischen Oper Il barbiere di Siviglia

Gioachino Rossini
Arie Nacqui all’affanno (Rondò Finale) aus der komischen Oper La Cenerentola

PAUSE

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur, op. 73 „Kaiser-Konzert“
1. Allegro, 2. Adagio un poco moto, 3. Rondo. Allegro

 

ALEXANDRA YANGEL – Mezzosopran

Auch wenn Alexandra Yangel der Welt vor allem als Mezzosopranistin bekannt ist, begann sie bereits im Alter von fünf Jahren bei Galina Turchaninova mit dem Violinunterricht und absolvierte 2011 in diesem Fach erfolgreich das staatliche Moskauer Konservatorium Peter Iljitsch Tschaikowski (in der Klasse von Irina Bochkova). Mit dem Gesangsstudium begann sie erst mit neunzehn Jahren bei der Solistin des Bolschoi-Theaters Moskau Irina Dolzhenko, 2012 wurde sie dann an die Moskauer Gnessin-Musikakademie aufgenommen. Ihr Konzertdebut gab sie im großen Saal des Moskauer Konservatoriums unter der Leitung von Misha Rachlevsky. Seit 2013 setzte Alexandra Yangel ihr Studium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien bei KS Prof. Elena Filipova fort und besuchte Meisterkurse bei Anatoli Goussev, Silvana Bartoli, Stephan Rugamer, Jewgeni Nesterenko und Vesselina Kasarova. 2014 wurde sie in die 1977 vom Geiger Yehudi Menuhin gegründete Organisation „Live Musik Now“ in Wien aufgenommen. Die Wiener Staatsoper engagierte sie mit der Spielzeit 2017/18 als fixes Ensemblemitglied; in ihrer ersten Saison singt Yangel zahlreiche Partien ihres Faches, wie Cherubino, Zerlina, Zulma (L’italiana in Algeri), Glasa (Katja Kabanova), 2. Dame (Die Zauberflöte), Prinz Orlofsky (Die Fledermaus), Mercedes (Carmen), Siebel (Faust), Wellgunde (Das Rheingold), Flora (La Traviata) und viele mehr. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Simone Young, Graeme Jenkins, Susanna Mälkki, Guido Mancusi, Misha Rachlevsky, Ilya Gaisin und Gordon Gerrard zusammen. Im Laufe ihrer Karriere erhielt sie eine Reihe von Auszeichnungen und trat auf vielen Musikfestivals auf. Nach ihrer Teilnahme beim Festival Kammeroper Schloss Rheinsberg in Deutschland erhielt sie 2016 den Preis für die beste sängerische Leistung.

 

LUKÁŠ VONDRÁČEK – Klavier

Einer der ausdrucksstärksten tschechischen Pianisten der Gegenwart wurde bereits in seiner Kindheit von vielen als Wunderkind bezeichnet – seine ersten öffentlichen Auftritte hatte er mit vier Jahren, er spielte Werke von Robert Schumann und Peter Tschaikowski. Der Künstler ließ nicht lang auf weitere Erfolge warten, schon bald trat er solistisch zum Beispiel mit der Philharmonie Brünn oder der Janáček Philharmonie Ostrava auf. Seit seinem zwölften Lebensjahr konzertierte er im Ausland und besuchte dabei Deutschland, Polen, Großbritannien oder auch die USA. Im selben Alter begann er das Musikstudium an der pädagogischen Fakultät der Universität Ostrava, anschließend studierte er am Wiener Konservatorium bei Peter Barcaba und an der Akademie in Kattowitz bei Andrzej Jasinski. 2012 erhielt er das Diplom mit Auszeichnung vom Bostoner New England Conservatory of Music, wo er bei Hung-Kuan Chen studierte. Ein Meilenstein in der künstlerischen Laufbahn des Pianisten war sein Debut-Konzert mit der Tschechischen Philharmonie im Jahr 2002 in Prager Rudolfinum, geleitet von Vladimir Ashkenazy. Seither spielte er mit vielen bedeutenden musikalischen Klangkörpern wie zum Beispiel dem BBC Philharmonic, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Gulbenkian Orchestra, dem Helsinki Philharmonic oder dem Hong Kong Philharmonic. Er arbeitete mit vielen Dirigenten zusammen – mit Jiří Bělohlávek, Marin Alsop, Manfred Honeck, Pietari Inkinen, Paavo Järvi, Theodor Kuchar, Zdeňek Mácal, Vasilij Petrenko, Krzysztof Urbański und Antoni Wit. 2009 erhielt er den Jurypreis des Internationalen Wettbewerbs Van Cliburn in Texas, ein Jahr später gewann er den amerikanischen Hilton Head International Piano Competition. Im Mai 2016 wurde Vondráček in der belgischen Hauptstadt Brüssel Gewinner des renommierten Königin Elisabeth Klavierwettbewerbs.

 

PKF – PRAGUE PHILHARMONIA

Das Orchester entstand 1994 auf Initiative des Dirigenten Jiří Bělohlávek (1946–2017) unter dem Namen Prager Kammerphilharmonie und ist in seinen 25 Jahren des Bestehens ein im In- und Ausland anerkannter Klangkörper geworden.

Seit ihrer Gründung trat die PKF – Prague Philharmonia mit einer ganzen Reihe weltberühmter Dirigenten und Solisten auf: Christopher Hogwood, Robert McDuffi, Martha Argerich, Emmanuel Pahud, Daniel Müller-Schott, Sarah Chang, Luciano Pavarotti, Anna Netrebko, Plácido Domingo, Magdalena Kožená und viele andere.

Das Orchester wird regelmäßig zu internationalen Musikfestivals eingeladen (BBC Proms, Dresdner Musikfestspiele, MITO Settembre Musica, Prager Frühling), spielte über 90 CD-Aufnahmen für führende tschechische sowie internationale Musikverlage ein und erhielt für seine Aufnahmen eine Reihe von Auszeichnungen: die Goldene Platte der RAC Canada 2000, Harmonie 2001, Diapason d´Or und Nominierungen (International Opera Awards, International Classical Music Award). Im August und September 2018 erschien seine neue CD mit dem Chefdirigenten Emmanuel Villaume und dem Pianisten Andrew von Oeyen mit Werken von Ravel, Debussy und Bizet.

Von 1994 bis 2005 wurde die PKF – Prague Philharmonia von ihrem Gründer geleitet, dem tschechischen Dirigenten Jiří Bělohlávek (1946–2017), der später zum Ehrendirigenten ernannt wurde. Weitere Dirigenten waren Kaspar Zehnder und Jakub Hrůša. Seit der Spielzeit 2015/16 leitet das Ensemble der französische Dirigent Emmanuel Villaume.

 

VOJTĚCH SPURNÝ – Dirigent

Vojtěch Spurný (*1964) ist eine der führenden Dirigentenpersönlichkeiten Tschechiens, außerdem Pianist, Cembalist und Pädagoge. Er studierte zunächst Klavier und Flöte am Prager Konservatorium, anschließend Opernregie, Dirigieren und Cembalo an der Prager Akademie der musischen Künste. Ein weiterführendes Cembalostudium, sowie das Fach Historische Aufführungspraxis absolvierte er an der Hoogeschool de Kunsten im niederländischen Utrecht. Während seiner Zeit als Operndirigent arbeitete er mit dem Barocktheater Drottningholm Palace, dem Theater J. K. Tyl in Pilsen, der Göteborg Opera, dem Osloer Opernhaus, dem Staatstheater Hanover, der Kammeroper Prag, dem Prager Nationaltheater sowie der Prager Staatsoper zusammen. Von 1999 bis 2004 war er ständiger Dirigent der Prager Staatsoper, in der Spielzeit 2002/03 hatte er dort die Funktion des künstlerischen Leiters inne. Außerdem dirigierte er Konzerte unter anderem der Philharmonie Königsgräz, der Südtschechischen Kammerphilharmonie, des Tschechischen Rundfunkorchesters, des Prager Symphonieorchesters FOK, der PKF – Prague Philharmonia, der Chursächsischen Kammerphilharmonie, des Prager Kammerorchesters, der Nordböhmischen Philharmonie Teplitz, der Janáček Philharmonie Ostrava und arbeitete mit bedeutenden Solisten wie S. Brill, P. Bernold, V. Hudeček, M. Hundeling, S. Kam, Š. Margita, M. Maisky, D. Pecková und vielen mehr zusammen.

 

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