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Abschlusskonzert | Čechomor & MFO

8. Festivalkonzert

17. 10. / Sa / 19:00

WerČechomor
Mährische Philharmonie Olmütz
Jan Kučera (Dirigent)
WoHofreitschule Valtice (Feldsberg)
Programm

Leoš Janáček Pilky aus den Lachischen Tänzen · Čechomor / Jaz Coleman Sonne · Verwandlungen · Zwischen den Bergen · Die Fische zogen aus · Du hast es gut, Janek · Mir träumte · Birne · Hochzeit · Soldat · Simbolice · Lüftchen · Die Glocken von Velice Čechomor / Adam Sztaba Limbora · Lass Dich nieder, Sonne · Der Adlige von Vsetín · Mama, sei nicht zu streng · Górale

EUR 60/40/20

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Zum Programm: Die heute nahezu legendären Lieder Mezi horamy (Zwischen den Bergen), Proměny (Verwandlungen), Slunéčko (Sonne) oder Velické zvony (Die Glocken von Velice) in der Bearbeitung von Jaz Coleman und erweitert um Titel aus der Feder Adam Sztabas für Čechomor und die Mährischen Philharmonie Olomouc vereint in sich eine wilde Melodiösität und atemberaubende orchestrale Farben. Kommen Sie sich gebührend verabschieden vom 5. Jahrgang des Musikfestivals Lednice|Valtice! Bestandteil der Eintrittskarte ist außerdem eine Begegnung mit dem Maler und Grafiker Antonín Vojtek ab 18 Uhr in der Hofreitschule Valtice.

 

 

Čechomor
František Černý (Gitarre, Gesang)
Karel Holas (Violine, Gesang)
Adam Malík (Gitarre, Klarinette)
Matěj Lienert (Schlagwerk)
Lukáš Čunta (Bass-Gitarre, Moog)
Martina Pártlová (Gesang)

 

Die Gruppe  Čechomor feierte im Jahr 2018 ihr dreißigjähriges Bestehen. Ihre Anhänger und den Respekt der Fachkritiker verdiente sich die Kapelle vor allem mit einfallsreichen Arrangements und  charakteristischen Interpretationen, denen von Anfang an und nach wie vor Volkslieder zugrunde lagen und liegen. 2001 war für die Gruppe ein Jahr des Umbruchs, Čechomor erhielt in drei Kategorien den Preis Anděl (ein tschechischer Preis der Akademie für Populärmusik), als Band des Jahres, für ihr Album Proměny sowie für die gleichnamige Komposition. Das ist inzwischen 19 Jahre her. Seitdem traten sie nicht nur in Tschechien und in der Slowakei auf, sondern in ganz Europa, sie reisten durch Nordamerika, Australien und Asien. Čechomor arbeiteten mit verschiedenen bedeutenden Musikproduzenten zusammen (zum Beispiel Ben Mendelsohn, Gerry Leonard), traten gemeinsam mit etlichen Sinfonieorchestern auf, mit dem japanischen Musiker Joji Horita, der amerikanischen Liedermacherin Suzanne Vega und vielen weiteren Künstlern. Die musikalische Gruppierung rund um die Bandleader František Černý und Karel Holas sowie die Gastsängerin Martina Pártlová arbeiteten in den letzten Jahren verstärkt an einem neuen und moderneren Klang, markanteren Arrangements und auch an neuem Repertoire. Davon kann man sich auf dem letzten Album ihrer Reihe Nadechnutí (2018) überzeugen.

 

Mährische Philharmonie Olmütz
Die Mährische Philharmonie Olmütz gehört zu den führenden und ältesten Sinfonieorchestern der Tschechischen Republik. Sie hat ihren Sitz in der historischen Hauptstadt Mährens und seit mehr als 70 Jahren fungiert sie als musikalisches Zentrum der Region. An seiner künstlerischen Entwicklung waren bedeutende Persönlichkeiten der tschechischen musikalischen Szene und aus der ganzen Welt beteiligt. An dieser Stelle seien nur einige Größen wie die Dirigenten Otto Klemperer und Václav Neumann, die Geiger Josef Suk und Gidon Kremer oder der Cellist Pierre Fournier genannt.

In der Zeit seines Bestehens erarbeitete sich die Mährische Philharmonie Olmütz ein außergewöhnlich umfangreiches und abwechslungsreiches Repertoire. Es widmet sich vor allem den großen Komponisten des 19. und 20. Jahrhunderts, fördert aber auch die Aufführung sowohl zeitgenössischer tschechischer Autoren als auch internationaler Komponisten. Davon legen die Aufführungen von mehr als 250 Neuerscheinungen ein gutes Zeugnis ab. Das Orchester gehört zudem zu den authentischen Interpreten der Klassiker tschechischer Musikkultur: Antonín Dvořák, Bedřich Smetana, Leoš Janáček und Bohuslav Martinů.

Die Mährische Philharmonie Olmütz legt eine umfangreiche Diskografie vor und tritt auf bedeutenden internationalen Musikfestivals im In- und Ausland auf. Vor allem aber ist das Orchester eine kulturelle Institution, welche sich in grundlegender Weise an der Organisation der künstlerischen Szene und des Konzertlebens in Olmütz und Umgebung beteiligt, außerdem veranstalten sie das Musikfestival „Dvořákova Olomouc“ und das „Internationale Orgelfestival Olmütz“. Zu ihren weiteren Aktivitäten gehört zudem eine Reihe pädagogischer Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche.

 

Jan Kučera (Dirigent)
Der Dirigent, Komponist und Pianist Jan Kučera gehört zu den vielseitigsten Künstlern Tschechiens. Am Prager Konservatorium absolvierte er die Fächer Komposition (bei Bohuslav Řehoř) und Dirigat (bei Miriam Němcová und Miroslav Košler). Zweiteres entwickelte er anschließend an der Akademie der musischen Künste Prag unter Vladimír Válek weiter. Als Komponist bedient er viele Genres, er schreibt für den symphonischen Bereich, Kammermusik und Lied, außerdem gehen mehr als dreißig szenische Kompositionen für Inszenierungen an Theatern in Prag und Umgebung auf sein Konto. Als Dirigent arbeitet er seit langem mit bekannten tschechischen Orchestern zusammen, vor allem mit dem Sinfonieorchester des Tschechischen Rundfunks und dem Sinfonieorchester der Hauptstadt Prag FOK, seit der Spielzeit 2015/16 ist er als Chefdirigent des Sinfonieorchesters Karlsbad engagiert. Gleichzeitig ist er auch im Bereich der Oper tätig. In der Neuen Szene des Prager Nationaltheaters führte er seine Komische Oper Rudá Marie nach der Rundfunk-Kultserie Rodinka Tlučhořových von Oldřich Kaiser und Jiří Lábus auf, im Januar 2016 studierte er im Nationaltheater die Oper La Cenerentola von Gioacchino Rossini ein und er ist außerdem Autor der Ballette Tři mušketýři und Zkrocení zlé ženy. Seine genreübergreifenden Kenntnisse konnte er zum Beispiel im Projekt Wanted mit Dagmar Pecková zur Anwendung bringen, auch bei der Neueinstudierung der szenisch erzählten Fassung Leonard Bernsteins Mass oder beim Konzert Adam Plachetkas in der Prager O2 Arena.

 

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Cechomor & Moravian Philharmonic Orchestra LVHF2020Wilde Melodien und atemberaubende Orchesterfarben © Michaela Hermína | Šimon Kadula

 

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VALTICE

 

 

Winzer des Konzerts

 

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