KYRILL-UND-METHOD-KIRCHE, BŘECLAV (LUNDENBURG)

1856 lies Prinz Alois II. von Liechtenstein durch Jan Heidrich die neogotische Kyrill-und-Method-Kapelle in Břeclav errichten, als Dank für seine Genesung von schwerer Krankheit. In den siebziger und achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde die Kirche innen wie außen grundlegend erneuert. Außen wurden vor allem der Putz sowie beschädigte steinerne Elemente erneuert. Die Kapelle befindet sich in der Parkanlage vorm Bahnhof und diente ursprünglich den deutschsprachigen Bahnangestellten der sogenannten Kaiser Ferdinands-Nordbahn. Der Hauptgrund für die Errichtung der Bahnstrecke war der nun einfachere Transport von Gütern wie Salz, Kohle, Eisen, Lebensmitteln und Kriegsgütern. Der erste Zug fuhr am 6. Juni 1839 in Břeclav ein und die Strecke wurde somit zu ersten tschechischen Dampfmaschinen Linie, heute führt über die Strecke der sogenannte Zweite Eisenbahnkorridor (Teil des paneuropäischen Eisenbahnkorridors). Nachdem gegen Ende des zweiten Weltkriegs durch einen Bombenangriff die damalige Wenzelskirche zerstört wurde, wurde sie als Provisorium der örtlichen katholischen Pfarrei genutzt. Heute ist sie der Öffentlichkeit nur in Ausnahmefällen zugänglich.