Spielstätten

SCHLOSSKIRCHE DES HL. JAKOB DES ÄLTEREN, LEDNICE (EISGRUB)

Der erste Vorgänger der heutigen Schlosskirche, ausgeführt im gotischen Stil, wurde im Jahr 1426 durch die Hussiten zerstört. Die neue Pfarr- und Schlosskirche wurde im Jahr 1495 erbaut und dem hl. Jakob dem Älteren geweiht. Bei der Schlosserweiterung im Jahr 1731, musste sie jedoch dem Ausbau weichen und an ihrem heutigen Standort wurde eine neue [...]

DIANATEMPEL – RENDEZ-VOUS

Nach dem plötzlichen Tod von Fürst Alois I. Josef von Liechtenstein im Jahr 1805 übernahm das Familienerbe sein jüngerer Bruder Johann I. Josef, der sich unter anderem an der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz (Slavkov) beteiligte. Unter seiner Herrschaft kam es zum Bau des Dianatempels (auch Rendezvous genannt). Er wurde in den Jahren 1810 bis 1813 nach [...]

RITTERSAAL SCHLOSS LEDNICE (EISGRUB)

Das Adelsgeschlecht von Liechtenstein hörte nicht auf, bauliche Veränderungen am Schloss vorzunehmen. Es veränderte seine Gestalt im Einklang mit den dominierenden Statuenaufbauten und erweiterte sich. Nach dem Barock meldete sich der Klassizismus zu Wort, auf ihn folgte der Empirismus und zur heutigen Schönheit wuchs das Schloss Mitte des 19. Jahrhunderts durch Imitation des englischen spätgotischen [...]

REITHALLE VON SCHLOSS LEDNICE (EISGRUB) – MEHRZWECKZENTRUM

Im Jahr 1560 verlor der Liechtensteiner Georg Hartmann I. das verschuldete Lehen Mikulov (Nikolsburg). Im selben Jahr erlangte jedoch sein direkter Nachkomme aus der Feldsberger Linie des Geschlechts, Hartmann II. (1544–1585) das Gebiet Lednice (Eisgrub). Reithallen hatten bereits unter Kaiser Maximilian II. eine große Bedeutung. In unmittelbarer Nähe von Adelssitzen entstanden sehr weitläufige Objekte zum [...]

KIRCHE DER GEBURT DER JUNGFRAU MARIA, VELKÉ BÍLOVICE (GROß BILLOWITZ)

Im Jahr 1417 erlangten die Liechtensteiner als eines der mächtigsten Geschlechter Südmährens die Herrschaft über die Gemeinde Groß Billowitz. Vom Jahr 1536 an gehört das gesamte Herrschaftsgut Břeclav für beinahe 100 Jahre dem nicht weniger gewichtigen Geschlecht der Zierotiner, welches sich ebenfalls unauslöschlich in die Geschichte Südmährens eingeschrieben hat. Nach der Schlacht am Weißen Berg [...]

NEUGOTISCHE KIRCHE MARIÄ HIMMELFAHRT IN BŘECLAV–POŠTORNÁ (Unterthemenau).

Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Einwohner von Poštorná (Unterthemenau), Fürst Johann II. von Liechtenstein um den Bau einer neuen Kirche zu bitten, die das nicht mehr ausreichende Gotteshaus (laut Pfarrchronik im Jahr 1339 errichtet und im Jahr 1570 erneut erwähnt) ersetzen sollte. Die alte Kirche, die fast genau an der gleichen Stelle gestanden hatte [...]

SCHLOSSTHEATER VALTICE (FELDSBERG)

Das Schlosstheater in Valtice gehört zu einer Anlage, deren komplizierte Entwicklung seit dem 14. Jahrhundert in den Händen der Liechtensteiner lag. Ende des 16. Jahrhunderts wurde Schloss Valtice (Feldsberg) zu ihrer Hauptresidenz. Das heutige Aussehen des Areals bestimmte vor allem die Bautätigkeit im 17. und 18. Jahrhundert; erst in jüngster Zeit widmet man Aufmerksamkeit auch [...]

HOFREITSCHULE VALTICE (FELDSBERG)

Die Hauptresidenz der Fürsten in Valtice (Feldsberg) erlebte ihren größten Aufschwung im 17. und 18. Jahrhundert. Damals wurde das Schloss so ähnlich ausgebaut wie wir es heute kennen. Bereits unter Karl I. von Liechtenstein (1569–1627) und seinem Sohn Karl Eusebius (1611–1684) entstand unter der Aufsicht mehrerer italienischer Baumeister ein Komplex um drei Innenhöfe, der von [...]

SCHLOSS WILFERSDORF (ÖSTERREICH)

Das denkmalgeschützte Liechtenstein-Schloss Wilfersdorf steht im niederösterreichischen Weinviertel in der Gemeinde Wilfersdorf. Es ist seit 1436 im durchgehenden Besitz der Familie Liechtenstein und dient bis heute der Verwaltung der fürstlichen Güter in Niederösterreich, zu denen auch die bekannte fürstliche Hofkellerei gehört. Ein Adelssitz ist in Wilfersdorf erstmals 1360 erwähnt. 1436 erwarb die Familie Liechtenstein die [...]